Lauscha (rl) – Am 12. April 2012 erhielt auch die Stadt Lauscha ihr Schild angebracht, das im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN–KOMPETENZ STÄRKEN“ durch das Sonneberger Ausbildungszentrum entwickelt wurde. Eigens die Lauschaer Kinder enthüllten das „Toleranz-Logo“ am Rathaus, denn ihnen gehört die Zukunft in einer ideologiefreien demokratischen Heimat. Mit diesem Akt ist ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Menschlichkeit und Vielfalt gesetzt.
„Wir zeigen damit auf, dass im Landkreis Sonneberg kein Platz für Intoleranz Diskriminierung und Fremdenhass ist. Wir verurteilen Extremismus jeder Form, besonders aber den Rechtsextremismus, der ohne Zweifel eine Gefahr für unsere Demokratie ist. Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN–KOMPETENZ STÄRKEN“ ermöglicht es uns langfristig und nachhaltig in Aufklärung und Prävention zu investieren, um Extremismus und insbesondere dem Rechtsextremismus wirksam entgegenzutreten“, erklärte Landrätin Christine Zitzmann.
In der Stadt Lauscha ist die Situation aktuell so, dass neben dem Amtsinhaber Norbert Zitzmann (SPD), zwei Kandidaten als Vertreter extremistischer Parteien, das Amt des Bürgermeisters anstreben. Alexander Dorst, Ortsverbandsvorsitzender der CDU-Lauscha, wendet sich deshalb mit einem Appell an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt: „Dem Extremismus ein klares Nein! Unterstützt den Sozialdemokraten Zitzmann. Wir haben es in der Hand und wir müssen wählen gehen – für die Freiheit und für ein offenes sowie demokratisches Ernstthal und Lauscha“.
Oft müssten Entscheidungen getroffen werden, die nicht leicht fallen, die aber immer gut überlegt sein müssen. So stehen am 22. April 2012 in der Glasbläserstadt „Kandidaten zur Wahl, denen man als Person nichts Schlechtes nachsagen kann. Dennoch findet man hinter zweien davon Ideologien, die äußerst fragwürdig erscheinen, argumentiert das Stadtratsmitglied. 1989 sind viele Menschen für ein demokratisches und damit auch für ein freies Deutschland eingetreten. Unseren Kindern sind wir es schuldig, das sie ideologiefrei und im Sinne der parlamentarischen Demokratie aufwachsen können...“, betont Dorst.
Weitere Kommunen und öffentliche Einrichtungen des Landkreises Sonneberg - auch Unternehmen und Geschäfte - werden vor Ort ein Zeichen setzen gegen Extremismus, Diskriminierung und Intoleranz und sich gemeinschaftlich mit diesem „Toleranz-Logo“ zu mehr Demokratie bekennen.
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