BRH-Vorstand wendet sich an Petitionsausschuß

Anerkennung der Lebensleistung in Ost und West

Bad Salzungen (jh) Der Vorstand des Seniorenverbandes BRH Ortsverband Wartburgkreis und Bad Salzungen wendet sich an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages.

Bild anzeigen

Der Vorstand des BRH wendet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.

© Foto: Henn

Wörtlich heißt es in dem Schreiben. „Die Lebensbiographien der Mitglieder unserer Gemeinschaft finden nach wie vor keine gebührende Anerkennung. Besonders in der Altersversorgung wird die Differenz zwischen alten und neuen Bundesländern deutlich.“ Vorsitzender Thilo Emmelmann führt auf, dass Rentenanpassungen in Höhe von 3,2 Prozent in den neuen Bundesländern und 2,3 Prozent in den alten Bundesländern angekündigt wurden. Die tatsächliche Anpassung geringer aus. Dadurch ist auch die Differenz der Rentenwerte in Ost und West weiter gestiegen. Desweiteren moniert der BRH, dass die Bundeskanzlerin 2009 in Leipzig versprochen hatte, dieses Problem in den ersten beiden Jahren ihrer Legislatur zu lösen. Auch im Koalitionsvertrag sieht ein einheitliches Rentensystem bis zum Jahr 2013 . Die BRH-Mitglieder sagen: „Wir befürchten, die biologische Lösung wird hier angedacht. Dass darf nicht die Praxis gegenwärtiger Politik sein.“ 115 Mitglieder im Seniorenverband BRH, Ortsverband Wartburgkreis und Bad Salzungen haben ihren Vorstand beauftragt, die Petition an die Vorsitzenden des Petitionsausschusses Kersten Steinke abzusenden. Denn die Anerkennung der Lebensleistung jedes einzelnen ist längst überfällig.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile