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Weltladen Tintaya

In zwei Tagen - für die Zukunft

Hofgeismar (has) - Der "Tag der Nationen" stand für viele Geschäfte in Hofgeismars Innenstadt unter dem Motto „In zwei Tagen um die Welt“. Der Weltladen Tintaya in der Marktstraße 10 beteiligte sich daran mit einem besonderen Beitrag: Duftender Jasminreis, milde Kokosmilch, aromatische Bananenchips und hochwertige Teesorten - alles von den Mitarbeitenden liebevoll vorbereitet und auf einem Sonderverkaufstisch ansprechend präsentiert.
So unterschiedlich die einzelnen Produkte sind, haben sie doch eines gemeinsam: alle stammen sie aus kleinbäuerlichen Genossenschaften in Asien. „Kleinbauern säen die Zukunft“, so bringt es Rosel Bormann, eine Mitarbeiterin des Ladenteams, treffend auf den Punkt, „wenn wir Produkte von Kleinbauern verkaufen, dann ist das ein aktiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in den Herkunftsländern.“

Das Engagement des gut 20-köpfigen Ladenteams stand an diesen beiden Tagen nicht allein. In ganz Deutschland machten Weltläden an diesem Wochenende auf die besonderen Chancen aufmerksam, die mit der Unterstützung von Kleinbauern verbunden sind. Immerhin stammen etwa 70 Prozent der weltweiten Ernte aus kleinbäuerlichen Betrieben, sie tragen in besonderer Weise zur Sicherung der Ernährung wie der ökologischen Situation in ihren Herkunftsregionen bei.

Die Produkte auf dem Sondertisch im Weltladen Tintaya stammen von kleinbäuerlichen Genossenschaftsbetrieben in Thailand, Sri Lanka und den Philippinen. „Wer hier einkauft, hilft doppelt“, erklärt die Mitarbeiterin des Weltladens, „der faire Handel hilft den Produzenten, der ökologische Landbau der Umwelt.“ Tatsächlich stellen die unterstützten Genossenschaften ihre Arbeit in einen weiten Horizont. Die beteiligten Bauern beraten sich untereinander und bilden sich gemeinsam weiter. Durch die Vermarktung über den fairen Handel sichern sie sich langfristig ihre Existenz. Sie tauschen ihre Kenntnisse über natürlichen Landbau aus, der Anbau unter ökologischen Gesichtspunkten steigert die Qualität der Produkte und den Geschmack.

„Das ist schon etwas Besonderes, was wir hier verkaufen“, so die Mitarbeiterin im Weltladen und weist beispielhaft auf die vielen verschiedenen Reissorten hin. Die Kunden können sich von Rezeptvorschlägen inspirieren lassen und Neues ausprobieren. „Schließlich sollen unsere Kunden ja auch schmecken, dass es sich lohnt, öko und fair zu kaufen!“

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