Oscar Pistorius hat in London Geschichte geschrieben: Der Sportler aus Südafrika nahm im Vorlauf über 400 Meter als erster doppelt unterschenkelamputierter Läufer an einem olympischen Wettbewerb teil. Im fast ausverkauften Olympiastadion belegte Pistorius in 45,44 Sekunden den zweiten Rang und zog souverän ins Halbfinale am Sonntag ein.
Sie ist die "Vampirfrau": Die Mexikanerin Maria José Cristerna ist die Frau in Amerika mit den meisten Veränderungen an ihrem Körper. Bei einer Tattoo-Messe in Mexiko-Stadt posiert die Schönheit für die Fotografen.
Der Enkel des früheren US-Präsidenten Harry Truman hat die japanische Stadt Hiroshima und den dortigen Friedenspark zum Gedenken an die Atombombenabwürfe vor 67 Jahren besucht. Der 55-jährige Clifton Truman Daniel betete für die Opfer der Bombenangriffe, die sein Großvater damals angeordnet hatte. Jedes Jahr erinnern in Japan zehntausende Menschen an die Opfer der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. Mehr als 200.000 Menschen waren damals direkt oder an den Spätfolgen der Explosionen gestorben. Die Bombenabwürfe hatten Anfang September 1945 zur Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg geführt. Trumans Enkel ist das erste Mitglied der Familie, das an den Gedenkfeiern teilnimmt.
Nur drei Zentimeter fehlten dem Kugelstoß-Riesen David Storl aus Chemnitz zu Olympia-Gold: Der 22 Jahre alte Welt- und Europameister musste sich in London ganz knapp dem Polen Tomasz Majewski geschlagen geben, der schon vor vier Jahren bei den Spielen in Peking gewonnen hatte. Storl stieß mit 21,86 m sogar acht Zentimeter weiter als bei seinem WM-Triumph 2011. Vor 80.000 enthusiastischen Zuschauern im Olympiastadion enriss ihm Majewski (21,89 m) dann aber noch den Sieg.
Ein US-Soldat scannt in dem afghanischen Dorf Mans Kalay in der Provinz Chost die Iris eines jungen Dorfbewohners. In den vergangenen Monaten hat die Gewalt in Afghanistan wieder zugenommen, die USA und ihre Verbündeten sind daher sehr auf Sicherheit bedacht.