Innenminister Peter Beuth:

„Unterstützung auch in schwierigen Zeiten“

Wiesbaden (hai) - Die Hessische Landesregierung setzt sich auch in Zeiten von Corona weiter für die flächendeckende Modernisierung der hessischen Bäderlandschaft ein. Das betonte Innen- und Sportminister Peter Beuth anlässlich der Unterzeichnung von 27 neuen SWIM-Zuwendungsbescheiden in der Gesamthöhe von rund 7,4 Millionen Euro.

„Gerade, weil unsere Schwimmbäder derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht geöffnet sein können und unter Einnahmeausfällen leiden, unterstützen wir sie auch in schwierigen Zeiten. Die Maßnahmen in Hessen sind dabei so vielfältig, wie die hessische Bäderlandschaft selbst. Sowohl die Erneuerung von Schwimmbecken und Umkleiden zur Attraktivitätssteigerung als auch die energetische Modernisierung von Sanitärtechnik zur Kosteneinsparung stehen dabei auf dem Programm. Die aktuelle „Corona-Zwangspause“ kann gut geeignet sein, kleinere und größere Schwimmbadprojekte voranzubringen, damit die Bürgerinnen und Bürger in absehbarer Zukunft noch mehr Freude beim Schwimmen und Baden in unseren hessischen Frei- und Hallenbädern verspüren“, so der Sportminister.
Im Rahmen des SWIM-Programms stehen von 2019 bis 2023 insgesamt 50 Millionen Euro für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnehmen zur Verfügung. Kommunen, Vereine und öffentliche Schwimmbadbetreiber können seit vergangenem Jahr hierfür eine Förderung beantragen. Erstmals können neben Hallenbädern auch Freibäder von der neuen SWIM-Fördermöglichkeit profitieren. Hessische Landkreise, Städte, Gemeinden und deren öffentlich-rechtliche Unternehmen sowie Zweckverbände können sich für das Förderprogramm bewerben. Darüber hinaus sind auch gemeinnützige Sportverbände und -vereine sowie Fördervereine und andere gemeinnützige Institutionen antragsberechtigt. Förderziel ist es zukunftsfähige und wirtschaftlich sinnvolle Sportstätten zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Maßnahmen, welche die Betriebskosten und insbesondere den Energieverbrauch senken.
„Es ist sehr wichtig, dass Kinder und Erwachsene in Hessen schwimmen können. Dafür müssen sie aber auch möglichst überall schwimmen können, das gilt explizit auch für den ländlichen Raum. Die Landesregierung baut zwar keine eigenen Schwimmbäder, aber mit SWIM erleichtern wir es Kommunen und Vereinen, sich für eine Modernisierungsmaßnahme zu entscheiden und so Bäder flächendeckend zu erhalten. Bei uns darf es kein Bädersterben geben. Mit unserem Programm machen wir stattdessen Hessens Bäder fit für die Zukunft. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sportlich aktiv zu sein. Der Schwimmsport verbindet zudem Jung und Alt und hält gesund“, sagte Beuth.
Die Landesregierung hatte in den Jahren 2007 bis 2012 im Rahmen des Hallenbad-Investitionsprogramms (HAI) bereits insgesamt 105 Hallenbäder mit Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 45 Millionen Euro bezuschusst.
Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport unterstützte in den vergangenen Wochen und Monaten im Rahmen von SWIM unter anderen im Landkreis Kassel das Hallenbad Oedelsheim in Oberweser mit 58.000 Euro für die Deckensanierung.

 

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