Verein Natur und Technik spendet

„Weg vom Arbeitsblatt – hin zum Experiment“

Kreis Höxter (ozm) - Spielerisch experimentieren und dabei Alltagsphänomenen auf den Grund gehen – darum geht es beim Programm „Forschen mit Fred“. Der Verein Natur und Technik hat deshalb bereits im vergangenen Jahr allen Grundschulen im Kreis Höxter Unterrichtsmaterial dazu zur Verfügung gestellt. Bei acht Schulen kamen die Geschichten mit der wissbegierige Waldameise Fred so gut an, dass sie es nun vertiefen möchten.

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Forschen weiter mit Fred: (sitzend, v. l.) Elmar Happe (KGS Lüchtringen), Birgit Vonde (Graf-Dodiko-Schule), Nadine Jochheim-Schlüter (GS Steinheim), Birgit Riepe-Dewenter (Grundschulverband Beverungen) und Barbara Thiemann (Schule im Wesertal) nahmen die Materialordner zum Forschen von (stehend, v. l.) Hubert Gockeln (Schulrat), Sabine Heinemann, Melanie Hecker und Bernhard Fischer (alle drei Verein Natur und Technik e. V.) in Empfang. Auf dem Bild fehlen Claudia Redemann (GGS Ottbergen), Maria Müller (KGS Borgentreich) und Sabine Kabiersch-Diekmann (GGS Dringenberg).

© Foto: Kreis Höxter

Über weiterführende Materialordner freuten sich die Schule im Wesertal Albaxen, die Katholische Grundschule Lüchtringen, die Grundschule Steinheim, die Gemeinschaftsgrundschule Dringenberg, die Gemeinschaftsgrundschule Ottbergen, die Katholiosche Grundschule Borgentreich, die Graf-Dodiko-Schule Warburg und der Grundschulverband der Stadt Beverungen. „Bei ‚Forschen mit Fred‘ steht das praktische Erleben im Vordergrund. Die Kinder werden zu begeisterten Forschern und gehen auf Entdeckungsreise“, erklärt Sabine Heinemann vom Verein Natur und Technik. Lösen sich Eierschalen auf? Warum wird ein Apfel braun? Macht Regenwasser dick? Diese und weitere Fragen beantworten die Schüler dabei mithilfe kleiner Experimente. „Wir möchten Kinder mit dem Projekt schon früh für naturwissenschaftliche Phänomene sensibilisieren und ihren Forscherdrang wecken. Zudem fördert das gemeinsame Experimentieren auch die Sprachkompetenz sowie die sozialen Fähigkeiten“, sagt Bernhard Fischer, der als Mitglied des Beirats MINT-Bildung des Vereins Natur und Technik die Ordner an die Schulleitungen übergeben hat.
Die Erfahrungen der Grundschulen mit „Forschen mit Fred“ waren sehr positiv. „Weg vom Arbeitsblatt, hin zum Experiment“, lautete zum Beispiel eine der guten Bewertungen des Forschermaterials. „Das Programm ermöglicht es den Grundschullehrkräften, ein praxisnahes zusätzliches Angebot zu schaffen, das bei den Schülern sehr gut ankommt“, lobt Schulrat Hubert Gockeln die Initiative des Vereins. Inspiriert durch das wissenschaftliche Projekt „Welcome Science“ der Universität Bielefeld, bei dem Flüchtlingskinder mit den Experimenten aus dem Materialordner „Forschen mit Fred“ beim Spracherwerb unterstützt wurden, ermöglichte der Verein schon im letzten Jahr allen Grundschulen des Kreisgebiets mit der Materialspende ebenfalls diese Form der Sprachförderung beim Experiment auszuprobieren. Nach einer Erprobungsphase an den Schulen wurde eine Umfrage geschaltet. Acht der teilnehmenden Grundschulen wünschten sich auch das weiterführende Material, um das Forscherangebot im Unterricht und zum Teil auch im Ganztagsangebot einzusetzen.

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