120 Jahre Christuskirche Fürstenberg

„Wir alle sind Kirche“

Fürstenberg (ozv) -  „Locus iste a Deo factus est" – „Dieser Ort ist von Gott geschaffen“, so begrüßte Pastorin Christiane Nadjé-Wirth die Festgemeinde zum 120-jährigen Jubiläum der Christuskirche in Fürstenberg.

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Festgottesdienst

© Foto: Jürgen Schrader

Zusammen mit dem neuen Pastor in der Trinitatis Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser, Hans-Dieter Scheipner, stellte sie fest, ohne uns geht es nicht, ohne Gott aber auch nicht. Danach begrüßte sie die Gifhorner Superintendentin Sylvia Pfannschmidt. Die Superintendentin hatte 20 Jahre die Pfarrstelle in Fürstenberg inne und war eigens zum Doppeljubiläum -25 Jahre A-cappella-Chor und 120 Jahre Christuskirche- aus Gifhorn angereist.
Der A-cappella-Chor begleitete den Festgottesdienst mit mehreren Liedern. Gleich zu Beginn erschallte ein Werk von Franz Schubert aus der Deutschen Messe durch die festlich geschmückte Christuskirche.
In ihrem Rückblick ging Pastorin Nadjé-Wirth auf Eckpunkte der Kirchenchronik ein. Sie hob den damaligen Gemeinderatsbeschluss vom 23.01.1894 hervor. Die Gemeinderatsmitglieder machten den rechtlichen und juristischen Weg für die Grundsteinlegung eines neuen Gotteshauses frei.

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(Hintere Reihe v. l.) Rebecca Nölke, Beate Meyer, Tobias Böker, Angelika Schoppe. (vordere Reihe v. l.) Pastor Hans-Dieter Scheipner, Gifhorner Superindendentin Sylvia Pfannschmidt, Pastorin Nadjé-Wirth vor der Christuskirche.

© Foto: Jürgen Schrader


"Wir alle sind Kirche", ruft Pastorin Nadjé-Wirth der Festgemeinde zu und sagt, ohne die vielen helfenden Hände in und an der Kirche, damals wie heute, wäre es nur ein Gebäude unter vielen.
Auch Pastor Hans-Dieter Scheipner zeichnete den Weg auf, den die Gläubigen seit 120 Jahren gegangen sind. Er sprach in seiner Predigt von Sehnsüchten, dem Heiligen Geist näher zu sein und den Glauben sehen und spüren zu können.
Die Superintendentin Sylvia Pfannschmidt ging in ihrer Festansprache auf die Veränderungen in der Kirchengemeinde ein. Sie sprach die Fusion der Kirchengemeinden im Südkreis an und den letzten großen erfolgreichen Weg zur Trinitatis-Gesamtkirchengemeinde. Es braucht Veränderungen, wie der Mensch den Wind braucht, der ihn antreibt.
Nach dem Festgottesdienst feierten die Gottesdienstbesucher bei einem Imbiss und erfrischenden Getränken im kühlen Schatten der mächtigen Kirche. In geselliger Runde mit regem Gedankenaustausch ließen die zahlreichen Besucher aus den fünf Ortschaften und darüber hinaus die gelungene Jubiläumsfeier ausklingen.

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