„K+S ist endlich auf dem richtigen Weg"

Absage an Oberweser-Pipeline

Kreis Kassel (hak) - "Die Entscheidung des Kasseler Kali- und Salzproduzenten K+S, statt auf die Oberweser-Pipeline für die Entsorgung der Kaliproduktionsabfälle auf Einstapelung zu setzen, ist der richtige und lange überfällige Schritt", begrüßt Landrat Uwe Schmidt die Aussagen des K+S Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr zur Zukunft der Abfallentsorgung des Unternehmens. Nach dem Wechsel an der Spitze des Unternehmens habe man beim Landkreis Kassel immer mehr den Eindruck gewonnen, dass "K+S an einer sinnvollen Lösung für die Salzabwässer ohne Belastung der Weser interessiert ist", so Schmidt weiter. Dass Konzernchef Lohr jetzt die Einstapelung als einzige ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative bezeichne, sei unter seinem Vorgänger Norbert Steiner vollkommen undenkbar gewesen. Schmidt: "Bereits 2015 wurde von Experten auf einer Werra/Weser-Konferenz im Kreishaus Kassel auf diese Alternative hingewiesen – umso besser ist es, dass jetzt auch K+S auf diese Technik setzt". Der Landkreis Kassel werde die weitere Entwicklung wie bisher aufmerksam verfolgen. "Ich habe allerdings wirklich die begründete Hoffnung, dass die Tourismusregion Oberweser in Sachen Pipeline aufatmen kann", so der Landrat abschließend.

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