Auch im Lockdown sichere Vor-Ort-Angebote nutzen

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Bürgermeister Tobias Scherf im Zoom-Gespräch mit Karin Jakobs, Wilm Pollmann und Leif-Erek Leifeld von der Warburger Hanse.

© Foto: Stadt Warburg

Warburg (wrs) - Seit Dezember ist die Warburger Geschäftswelt vom bundesweiten Lockdown betroffen. Einzelhandel und zum Teil Dienstleister mussten ihre Geschäfte schließen. Die Gastronomie ist bereits seit November vom Teillockdown betroffen. Trotzdem kann unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung NRW weiterhin im Warburger Einzelhandel und der Gastronomie eingekauft oder notwendige Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. „Die Warburger Kaufmannschaft ist auch im Lockdown aktiv und bietet viele Möglichkeiten im Bereich des Liefer- und Abholservice sicher einzukaufen“, berichten Bürgermeister Tobias Scherf und Wilm Pollmann von der Warburger Hanse e.V. Im Internet oder über Telefon sind die Geschäfte in Warburg erreichbar und hoffen auf eine Perspektive, zu ihrem normalen Geschäftstreiben zurückzukehren. Denn Hygienekonzepte sind von den Gewerbetreibenden schon lange ausgearbeitet und lange Schlangen und dichtes Gedränge wie in den Oberzentren und Großstädten, gibt es in dieser Form in Warburg nicht.

„Wir freuen uns über die vielen Stammkunden, die uns über diese schwere Zeit hinweg die Treue halten und weiter einkaufen, wo es möglich ist“, berichten Karin Jakobs und Wilm Pollmann von der Warburger Hanse. „Aber wir brauchen wieder eine Perspektive, um für unsere Kunden vor Ort präsent zu sein, um wieder arbeiten zu dürfen.“
Gerade Fachgeschäfte bieten kreative Möglichkeiten, um weiterhin auch ihre Beratungsleistungen anzubieten. Geschenke Monika Beine in der Hauptstraße präsentiert eine Übersicht ihrer Produkte auf Facebook. Diese können dann telefonisch oder via E-Mail bestellt werden. Das Sporthaus Mewes berät telefonisch und sendet Produktfotos auch auf kurzem Wege über Whatsapp zu. Auch die Textilunternehmen in Warburg, wie Karin Jakobs Mode oder die Warburger Modestube liefern Bestellungen direkt bis nach Hause. Die Einzelhändler stehen immer als Ansprechpartner vor Ort zu Verfügung. Im Internet auf den Webseiten, sozialen Medien oder über die Plattform Remapla findet man zudem eine Übersicht zu den Händlern und deren Angeboten.

Die Gewerbetreibenden sind im Lockdown erreichbar, brauchen aber auch gerade jetzt die Unterstützung vor Ort, denn auch Stammkunden und Wirtschaftshilfen können auf Dauer den Präsenzhandel nicht ersetzen und gegen das Onlinegeschäft ankämpfen.

„Als Kunden haben wir es zum Teil selbst in der Hand, wie unsere Innenstadt sich gestaltet“, erklären Bürgermeister Tobias Scherf und Wirtschaftsförderer Sören Spönlein. „Wie und wo wir Einkaufen sollten wir uns daher gut überlegen und abwägen, ob es sich nicht auch beim Einkauf lohnt auf vor Ort Angebote zu warten und zurückzugreifen, zumal ein zuverlässiger Ansprechpartner und Berater immer direkt erreichbar ist, im Gegensatz zum umweltbelastenden Onlinehandel.“

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