Brände auf Kanarischen Inseln außer Kontrolle
Auf Teneriffa 1800 Einwohner vor Waldbrand evakuiert
Teneriffa (AFP) - Wegen der Waldbrände auf den Kanarischen Inseln sind auf der Insel Teneriffa rund 1800 Bewohner des Dorfes Vilaflor in Sicherheit gebracht worden. Ein Fotograf der Nachrichtenagentura AFP beobachtete die Räumungsaktion südlich vom Naturpark um den Vulkan Teide. Die Flammen, die für dichten schwarzen Rauch und Aschewolken sorgten, fraßen sich ein Stück weit in den Naturpark vor, der seit 2007 zum UNESCO-Welterbe zählt.
Einsatz gegen das Feuer auf Teneriffa
© AFP
Die Einwohner von Vilaflor wurden, soweit sie keine eigenen Fortbewegungsmittel hatten, mit drei Bussen in die benachbarte Ortschaft Granadilla gefahren. Auch aus anderen Teilen Teneriffas wurden 90 Bewohner in Sicherheit gebracht. Zur Bekämpfung der Brände auf Teneriffa wurden fünf Hubschrauber und drei Löschflugzeuge eingesetzt.
Auch auf der Kanaren-Insel La Palma war am Montag ein Waldbrand ausgebrochen. Dort waren am Dienstag rund 300 Feuerwehrleute mit vier Löschhubschraubern im Einsatz.
Artikel vom 17.07.2012
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