Aufforstung in der Linderwarte

Bäume leiden unter Trockenheit

Bild anzeigen

Die jungen Bäume wurden mit Einzel-Verbissschutz gegen Schäden durch Rehwild geschützt. Größern Schaden droht nun allerdings durch die anhaltende Trockenheit. Foto: privat

© Foto: privat

Westuffeln (hak) - Die Waldinteressenten Westuffeln haben eine fünf Hektar große Waldfläche in der Linderwarte an der Grenze zum Grebensteiner Stadtwald neu aufgeforstet. Bisher standen dort Eschen, die in den letzten Jahren jedoch an dem durch Pilz-Parasiten verursachten Eschensterben eingegangen sind. Anfang des Jahres wurde die Fläche schließlich gero¬det und gemulcht.
Im April wurde die Fläche neu aufgeforstet. Rund 20.000 junge Baumpflanzen wurden in die Erde gesetzt. Gepflanzt wurden Eichen, Hainbuchen und Elsbeeren. Eine Baumschule aus Süddeutschland wurde mit den Arbeiten beauftragt. Fünf Arbeiter pflanzten die Bäume in nur sechs Tagen per Hand mit einem Hohlspaten. Schließlich bekam jede Pflanze noch einen Einzel-Verbissschutz. Die Investition der Waldinteressenten wurde aus Rücklagen und Förderungen finanziert.
Die anhaltende Trockenheit macht den jungen Pflanzen jetzt schwer zu schaffen. Viele Blätter sind eingetrocknet. Ob und in welchem Ausmaß die Bäume abgestorben sind, wird sich aber erst im nächsten Frühjahr zeigen, wenn die Pflanzen neu austreiben sollten. Als Vorteil könnte sich die Anfang des Jahres entstandene Mulchschicht erweisen, die den Waldboden vor dem Austrocknen schützt.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder