Erweiterung des Offenen Ganztags

Baubeginn am Nicolaitor

Höxter (ozm) - Wer in diesen Tagen am Hoffmann-von-Fallersleben-Wall vorbei kommt, der kann sich nicht nur vom Fortschritt der Bauarbeiten zur Landesgartenschau überzeugen. Auch gegenüber, in der Schule am Nicolaitor, gehen die Abriss- und Rohbauarbeiten zur Erweiterung des Offenen Ganztags zügig voran. Vertreter aus Verwaltung, Bauunternehmen und Schule haben über den Stand der Arbeiten informiert.

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Stellen den Baubeginn für die Erweiterung des Offenen Ganztags an der Schule am Nicolaitor vor (v.l.): Louisa Becker (Stadt Höxter, Hochbauabteilung), Bürgermeister Daniel Hartmann, OGS-Leiterin Nadine Schwake, Brigitte Husemann (Stadt Höxter, Abteilungsleiterin Schulen, Bücherei und Sport), Rektorin Bettina Becker, Stefan Simon (Baufirma P&O GmbH, Paderborn), Konrektor Alexander Esau und Architekt Werder Schmidt.

© Foto: Stadt Höxter

Die Petrischule hat es bereits hinter sich, die Grundschule im Wesertal noch vor sich und die Schule am Nicolaitor ist jetzt mittendrin. Mit Vergabe der Abriss- und Rohbauarbeiten starteten die umfangreichen Bauarbeiten zur Erweiterung des Offenen Ganztages. „Damit schaffen wir auch hier die Voraussetzungen, dass alle Kinder eine noch bessere Betreuung erhalten können“, freut sich Bürgermeister Daniel Hartmann über den zügigen Baufortschritt. „Hierdurch wird nicht nur die OGS, sondern der gesamte Schulbetrieb profitieren“, ist auch Schulleiterin Bettina Becker überzeugt. „Wir wollten die Erweiterung des Offenen Ganztags zum Anlass nehmen, das gesamte Schulgebäude passend zu den pädagogischen Ideen mit einem ganzheitlichen und zukunftsweisenden Gesamtkonzept umzugestalten“, berichtet die Schulleiterin. Alles soll offener, freundlicher, familiärer und teamorientierter werden.
Die Grundlagen, das dem künftig so ist, wurden bereits im Herbst 2020 gelegt. Unter Beteiligung des Lehrerkollegiums und mit Vertretern der Stadt Höxter, der OGS und der Elternschaft wurden die Rahmenbedingungen für das zukünftige Raumkonzept festgelegt. Mit der konkreten Umsetzung befasste sich dann eine Studentin der HAWK Holzminden im Rahmen ihrer Masterarbeit. „Die gemeinsam erarbeiteten Vorstellungen und Wünsche finden sich in den Planungen in hohem Maße wieder“, freuen sich die Beteiligten über die geplanten baulichen Veränderungen.
Im Erdgeschoss des Mitteltrakts der Schule entsteht somit künftig ein neuer zentraler Verwaltungsbereich, in dem u. a. Schulleitung, Sekretariat, OGS-Büro, Schulsozialarbeit und Mitarbeiterzimmer zu finden sein werden. Darüber entsteht ein großer Mehrzweckraum mit Küchenbereich für die Nutzung als Mensa. „Hierfür wird der Mitteltrakt entkernt und mit einem Anbau in Richtung des grünen Schulhofes erweitert“, erläutert Architekt Werner Schmidt und fügt an: „Der neue Haupteingang wird von beiden Schulhöfen aus gut erreichbar sein. Die Toilettenanlage wird grundlegend saniert“. Während die Abriss- und Rohbauarbeiten bereits vergeben wurden, werden die weiteren Gewerke jetzt sukzessive ausgeschrieben. Geplant wird mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren.
Fast abgeschlossen sind indes die weiteren Umbauarbeiten in den beiden Klassentrakten. „Seit diesem Jahr sind in den beiden äußeren Trakten der Schule vier Jahrgangsflure eingerichtet, die sowohl im Vormittagsbereich für den Unterricht als auch am Nachmittag für die Betreuung durch die OGS genutzt werden“, berichtet Bettina Becker. Dieses Konzept erleichtert besonders auch den sanften Übergang der Kinder von der Kita in die Grundschule.
Jeder Jahrgang hat dadurch einen eigenen Bereich, in dem die Kinder ein kleines Zuhause für den ganzen Tag finden. „Hierfür wurden die bestehenden Räume bauliche getrennt, so dass es künftig sowohl Klassenräume als auch große und kleine Betreuungsräume sowie Team- und Materialräume gibt. Jeder Jahrgangsflur wurde auch mit eigenen Toilettenanlagen ausgestattet“, erläutert Baudezernentin Claudia Koch und fügt an, dass sich durch die multifunktionale Nutzung der Räume ganztägig viele Vorteile für die Kinder beim Lernen, Arbeiten und für die Freizeitgestaltung ergeben. Durch den Einbau eines Aufzugs, werden alle Räume in der Schule am Nicolaitor künftig barrierefrei zu erreichen sein.
Mit rund 2,6 Millionen Euro investiert die Stadt Höxter auch hier in das Bildungswesen der Stadt. „Gut eingerichtete und ausgestattete Schulen sind für den Bildungsauftrag unerlässlich. Auch mit dieser Maßnahme tragen wir dazu bei, unsere Schulen auf ihrem Weg für eine zukunftsorientierte Entwicklung zu unterstützen“, so Bürgermeister Daniel Hartmann.

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