Bauland auf ehemaligem Wiking-Grundstück

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V.l.: Reinhard Rudolph (stellv. Bauamtsleiter), Olaf Löber und Bürgermeister Markus Mannsbarth auf dem mittlerweile erschlossenen Gelände der ehemaligen Wiking Werft.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

Hofgeismar - Nicht nur „auf der grünen Wiese“ werden in Hofgeismar Bauplätze erschlossen, sondern auch innerhalb der Stadt wird immer wieder eine Nachverdichtung vorgenommen. Im jüngsten Fall geht es um das Gelände der ehemaligen Wiking Werft in der Carlsdorfer Straße.
Normalerweise ist die Stadt Hofgeismar in der Position, sich für solche Fälle geeignete Partner und Akteure zu suchen. Diesmal war es allerdings umgekehrt. In diesem Fall war Olaf Löber auf die Stadt zugekommen, um sich als Kooperationspartner anzubieten. Der Teil des Grundstücks, das bebaut war und die Erschließung aufgrund von Abriss- und Entsorgungskosten entsprechend aufwendiger war, hatte Olaf Löber erworben, den kleineren, bislang unbebauten Teil die Stadt Hofgeismar.
Somit sind auf der „Löber-Seite“ insgesamt 13 Baugrundstücke in der Größe zwischen 531 und 952 Quadratmetern und auf der „Stadt-Seite“ drei Baugrundstücke auf einer Gesamtgröße von 2.500 Quadratmetern, wobei auf einem Grundstück ein Mehrfamilienhaus entsteht.
Auf einem weiteren Grundstück auf dem Gelände, das sich ebenfalls im Eigentum der Stadt Hofgeismar befindet, wäre eine Bebauung grundsätzlich ebenfalls möglich. Zurzeit wird dieses als Spielplatz genutzt. Allerdings wolle man zunächst abwarten, wie sich die Bebauung entwickle und z.B. bei einem großen Anteil von Familien mit kleinen Kindern diesen Spielplatz möglicherweise beibehalten, informierte Bürgermeister Markus Mannsbarth.
Während die Bauplätze der Stadt, von denen nur noch einer zum Verkauf steht, 110 Euro pro Quadratmeter kosten, sind die Plätze von Olaf Löber mit 135 bis 145 Euro pro Quadratmeter etwas teurer, was den genannten höheren Kosten für Abriss und Entsorgung geschuldet ist. Hier sind noch sieben Grundstücke verfügbar.