Großfeuer im Beverunger Industriegebiet

Brand einer Lagerhalle

Von Peter Vössing
Beverungen. – Um 13.15 Uhr wurden am Samstagnachmittag die Einsatzkräfte der Löschzüge und Löschgruppen des Beverunger Stadtgebietes alarmiert. Im Industriegebiet Osterfeld wurde ein Brand in einer Halle eines Abfallentsorgungsunternehmens und Containerdienstes entdeckt.

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Emsiger Einsatz der Löschkräfte. 

© Foto: Vössing

Ca. 140 Einsatzkräfte versuchten, unterstützt von den beiden Drehleitern aus Beverungen und Höxter, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Insgesamt waren 22 Fahrzeuge im Einsatz. Durch die starke Rauchentwicklung war der Einsatz größtenteils nur unter Atemschutz möglich.{elemnt}
Neben den Wehren aus Beverungen halfen auch die Einsatzgruppen aus Höxter und Lauenförde mit, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die Einsatzkräfte leisteten bei ihrer Arbeit wegen der hohen Außentemperaturen Schwerstarbeit und mussten deshalb immer wieder ausgetauscht werden.


Nach Auskunft des Einsatzleiters, Stadtbrandinspektor Stefan Nostitz, hat die Lagerhalle eine Größe von ca. 40 x 80 Metern und war gefüllt mit mehreren Tonnen Papiermüll, Elektroschrott und sonstigem Unrat. „Wir haben uns Zugang zum Gebäude verschafft und mit den Löschmaßnahmen begonnen. Weil der Brand in der Halle ausgebrochen ist, war der Rauch erst einmal ziemlich zentralisiert und kanalisiert und ist durch die hohe Thermik sofort aufgezogen und in unbewohnte Bereiche gezogen, sodass es zu keiner Gefährdung der Bevölkerung kam. Die Wind stand günstig, sodass dieser nicht ins Stadtgebiet gezogen ist. Personen sind nicht zu Schaden gekommen“, erklärte der Einsatzleiter Stefan Nostitz noch vor Ort.

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Mit zwei Drehleitern wurde gelöscht. 

© Foto: Vössing

Mit der auf dem Dach befindlichen Photovoltaikanlage, dab es nach Angaben des Einsatzleiters keine Probleme. Man habe mittlerweile Erfahrung mit den Anlagen. Durch die Kiesseen in der Nähe der Brandstelle gab es auch keine Probleme mit der Wasserversorgung bei den Löscharbeiten. Im Anschluss musste der Papiermüll und der andere Unrat aus dem Gebäude mit schwerem Gerät herausgeholt werden, um Glutnester bekämpfen zu können. Eine Brandwache blieb über Nacht vor Ort.
Besonders unangenehm war der Einsatz für die Löschgruppe Amelunxen, die gerade erst anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens eine Präsentation vorbereitet hatte. Schnell rückten auch die hierfür anwesenden Löchfahrzeuge aus.

Es entstand ein Schaden von ca. 1 Mio. Euro. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden.

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