Einhaltung des Kontaktverbotes

Bürgermeister Alexander Fischer bedankt sich

Höxter (ozm) - „Der Großteil der Höxteranerinnen und Höxteraner hält sich an die strengen Regeln“, freut sich Bürgermeister Alexander Fischer in seiner neuen Videobotschaft. Seit über einer Woche gilt nun in ganz Deutschland ein Kontaktverbot. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, das Haus oder die Wohnung nicht zu verlassen und möglichst nur alleine oder zu zweit unterwegs zu sein. Dies funktioniere in Höxter schon sehr gut, berichtet der Bürgermeister: „Die Straßen sind leer, Spaziergänger und Fahrradfahrer verteilen sich auf den vielen Wegen in unserer Stadt. Polizei und Ordnungsamt melden nur ganz vereinzelt Verstöße.“
Daher bedankt sich Bürgermeister Fischer bei seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern: „Danke, dass Sie so diszipliniert sind und die Auflagen befolgen. Danke für Ihre Einsicht und Ihr Verständnis. Danke, dass Sie sich einschränken, um mit Ihrem Verhalten die Schwächeren in unserer Gesellschaft ganz bewusst zu schützen.“ Ganz besonders dankt er auch all denjenigen, die in ihren beruflichen Tätigkeiten derzeit Überragendes für ihre Mitmenschen leisten.
Als Bürgermeister der Stadt Höxter habe er in den letzten Jahren erleben dürfen, was die Höxteraner Bevölkerung zu leisten im Stande sei: „Beim großen Unwetter im letzten Jahr oder in der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 haben wir zusammengestanden und als Stadtgesellschaft Großartiges gemeinsam bewirkt.“ Er sei davon überzeugt, dass auch die Bewältigung dieser Krise gelingen kann. „Wenn alle mitmachen und ihren Beitrag leisten“, so der Bürgermeister: „ Wir sind erst am Anfang und werden noch einige Wochen gefordert sein, mit den großen Einschnitten in unsere persönliche Freiheit umzugehen.“
In der Krise gelte es kreative und unkonventionelle Ideen zu entwickeln. Er verwies dabei beispielhaft auf die „Corona-Hilfe: Regio Höxter Holzminden Umland“, deren Facebook Gruppe bereits über 1.00 Mitglieder aufweist, die Hilfe anbieten und organisieren. Auch die Malteser Höxter und der Juso Kreisverband bieten Unterstützung an. „Und auch in zahlreichen Ortschaften, wie Ovenhausen und Stahle, gibt es eine gemeinsame Koordination für alle, die Hilfe anbieten oder suchen“, führt Fischer weiter aus. Eine Übersicht gibt es auf der Webseite der Stadt unter www.hoexter.de/corona.
Auch die Gemeinschaftsaktion der Webegemeinschaft Höxter, hebt Höxters Bürgermeister hervor. Unter dem Motto „Surf nicht fort - Shop vor Ort“ bieten einige Höxteraner Firmen im Rahmen der zurzeit bestehenden gesetzlichen Bedingungen einen Lieferservice, Reparaturen oder eine Abholung von Waren an.
„Diese kleinen Beispiele zeigen, wie wichtig es momentan ist, neu zu denken – und das können wir in Höxter“, sagt Bürgermeister Fischer.
Zum Schluss der Videobotschaft richtet sich der Bürgermeister erneut an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir sind gemeinsam auf dem Weg. Wann wir ankommen, wissen wir nicht. Wenn wir ehrlich sind und uns in der Welt umschauen, können wir ziemlich sicher sein, dass wir noch eine ganze Weile unterwegs sein werden. Umso wichtiger ist es, fest zusammenzuhalten. Als Land, als Gesellschaft und als Stadt. Sicherlich gibt es schönere Zeiten und sie werden wieder kommen – wenn wir uns jetzt gemeinsam der Verantwortung für die Zukunft stellen.“
Er schließt ab: „Dazu gehört, dass sich jeder und jede an die Regeln hält und soziale Kontakte vermeidet. Bitte halten Sie sich daran! Und bleiben Sie gesund.“
Die ganze Videobotschaft ist auf der Webseite der Stadt Höxter www.hoexter.de oder auf YouTube unter https://youtu.be/tyn8dCEnHos zu sehen.