Bundestagswahl im Kreis Höxter

Christian Haase wiedergewählt

Von Peter Vössing
Kreis Höxter – MdB Christian Haase (CDU) hat es wieder geschafft. Der Beverunger Politiker konnte mit 40,09 Prozent der Stimmen bereits zum dritten Mal den Sprung in den Bundestag schaffen.

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Kann Armin Laschet die Kanzlerin Angela Merkel beerben? Spannende Wochen für den heimischen Bundestagsabgeordneten Christian Haase.

© Foto: Vössing

Im Vergleich zur letzten Wahl 2017 musste der Unionspolitiker allerdings Stimmverluste in Höhe von über 4 Prozent hinnehmen. Sein ärgster Konkurrenz, der SPD-Kandidat Uli Kros konnte 27,99 Prozent der Stimmen für sich verbuchen, gefolgt von Nik Riesmeier (GRÜNE) mit 9,54 Prozent und Klaus Lange (AfD) mit 8,46 Prozent. Die FDP-Kandidatin Tanja Kuffner erreichte 7,12 Prozent, Alina Wolf (LINKE) 2,52 Prozent, Annalena Thiel (DIE PARTEI) 1,83 Prozent, Sandra Fröhlingsdorf (DIE BASIS) 1,30 Prozent und Michael Schröder (FREIE WÄHLER) 1,15 Prozent.

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Bundestagswahl in Amelunxen: (v.l.) Luisa Rode, Michael Gauding, Hans-Jürgen Oppermann und Renate Müller.

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Bei den Zweitstimmen ging es wesentlich knapper zu. Hier kam die CDU auf 32,51 Prozent der Stimmen (2017: 37,26 Prozent) und die SPD auf 27,24 Prozent (2017: 24,68 Prozent) gefolgt von der FDP mit 11,64 Prozent (2017: 12,35 Prozent). DIE GRÜNEN konnten ihr Ergebnis im Vergleich zu 2017 fast verdoppeln und erreichten 11,06 Prozent (2017: 6,44 Prozent). Die AfD erreichte 8,67 Prozent (2017: 9,61 Prozent). Größte Verlierer waren auch hier die Linken mit nur noch 2,83 Prozent (2017: 6,44 Prozent) der Stimmen.
Die Wahlbeteiligung wurde um 2,1 Prozent im Vergleich zu 2017 gesteigert und lag bei 77,9 Prozent (2017: 75,8 Prozent).
Im Laufe der letzten Legislaturperiode wurde der Wahlkreis 136 neu strukturiert, sodass neben dem Kreis Höxter auch die Wahlbezirke Gütersloh III und Lippe II zu diesem dazugehören.
Für Haase wird es eine spannende Zeit in Berlin werden. Denn für ihn ist noch nicht klar, ob er weiterhin der Regierungspartei angehören wird oder sich mit der Oppositionsrolle abfinden muss. Die Sondierungsgespräche der vier Parteien (SPD, CDU/CSU, GRÜNE und FDP) in Berlin werden es in den nächsten Wochen zeigen.

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