Karriere beim Landkreis

Drei Fachkräfte verjüngen nachhaltig den Landkreis

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Landrat Michael Schünemann freut sich über die abgeschlossenen Ausbildungen von Florian Pakusch, Sven Roempler und Janett Brandt.

© Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Holzminden (ozm) - Der Fachkräftemangel ist auch für Verwaltungen ein Dauerthema. Zwei junge Eigengewächse der Kreisverwaltung haben sich jetzt zu Verwaltungsfachwirt*innen weiterqualifiziert und werden künftig mehr Verantwortung übernehmen. Und auch in der Straßenmeisterei wird seit einiger Zeit wieder selbst ausgebildet. Dort hat jetzt ein Straßenwärter seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde gratulierte Landrat Michael Schünemann den schon in ihren neuen Bereichen arbeitenden Absolventen.
„Es ist besonders erfreulich, dass dem Landkreis zwei seiner jüngeren Mitarbeiter*innen treu bleiben und sich für höhere Aufgaben qualifizieren“, sagte Schünemann anlässlich der Gratulation. Janett Brandt und Sven Roempler sind nämlich eigentlich schon alte Hasen in der Kreisverwaltung des Landkreises Holzminden. Obwohl beide gerade einmal 32 Jahre alt, haben sie schon Etliches an Jahren in Diensten des Landkreises angesammelt. Janett Brandt hat 2004 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen und drei Jahre später erfolgreich abgeschlossen. In den darauf folgenden zwölf Jahren war sie u.a. im Bereich Innerer Service sowie im Schul- und Kulturamt, dem heutigen Bereich Bildung und Kultur, eingesetzt. Sven Roempler dagegen begann seine Ausbildung im Jahr 2008 und beendete sie 2011, um dann ebenfalls im Schul- und Kulturamt und danach im Bereich Allgemeine Soziale Leistungen zu arbeiten. Beide wollten es dabei aber nicht belassen. Im August 2019 haben die beiden Holzmindener eine einjährige Weiterbildung zur/m Verwaltungsfachwirtin bzw. –wirt begonnen und jetzt erfolgreich beendet.
Während Brandt und Roempler mit ihrer neuen Qualifikation gleich voll in ihren neuen Bereichen Personal und Migration in Einsatz gegangen sind, ist für Florian Pakusch zumindest gefühlt das Lernen nach der dreijährigen Ausbildung noch nicht ganz vorbei. „Nach der Ausbildung beginnt die eigentliche Ausbildung“, weiß der 32-Jährige. Denn in seiner Lehrzeit als Straßenwärter gab es viele auswärtige Blockschulungen, so dass die eigentliche Arbeit mit den Kollegen jetzt noch einmal eine neue Erfahrung für den Holzmindener wird. Er freue sich darauf, so Pakusch, nun endlich richtig auf den Kreisstraßen dabei mithelfen zu können, dass alles in Sachen Sicherheit und Ordnung passe. Diese Freude teilt er im Übrigen auch mit seinem Bereichsleiter Jürgen Twele, der froh ist, dass in der Straßenmeisterei seit einigen Jahren wieder ausgebildet wird und seit Neuestem erstmals auch eine weibliche Auszubildende angefangen hat.

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