Ostalgie im egapark - Nachbau des Blumesnträgers von 1961

Ein Erfurter Original lebt auf

Zahlreiche Projekte kündigt der egapark aufgrund seines 50-jährigen Jubiläums an. Neben einer Fuchsienschau sind viele weitere Vorhaben in Planung, um einen Blick in die Vergangenheit zu gewährleisten.

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Nachbau eines Blumen- bzw. Pflanzenträgers, wie er zur Eröffnung der iga 1961 stand

Erfurt - Zahlreiche Projekte kündigt der egapark aufgrund seines 50-jährigen Jubiläums an. Neben einer Fuchsienschau sind viele weitere Vorhaben in Planung, um einen Blick in die Vergangenheit zu gewährleisten.

Das 50-jährige Jubiläum der iga, des heutigen egapark Erfurt, kündigt sich in zahlreichen Projekten an. Eines davon ist bereits realisiert und kann in der Fuchsienschau, im Hallenhof zwischen den Hallen 2 und 3, in Augenschein genommen werden: die so genannte iga-Stellage. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines solchen Blumen- bzw. Pflanzenträgers, wie er zur Eröffnung der iga 1961 entlang des nördlichen Hauptweges, an der Stelle der heutigen Dahlienschau, stand. Eigentlich eigens für die iga entworfen, lehnten sich die Gestelle vom Prinzip jedoch stark an die Erfurter Blumenstellagen an, die bereits im 19. Jahrhundert überall in den Gartenbaubetrieben der Stadt Verwendung fanden und die man darum als charakteristisch für den Erfurter Blumensamenbau bezeichnen kann. Ursprünglich wurden die Erfurter Blumenstellagen speziell für die Samengewinnung, v. a. von Petunien und Levkojen, konstruiert. Der nun vorhandene Nachbau mit seinem Gerüst aus weiß lackiertem Stahlrohr fügt sich in die eigens entwickelte Formensprache der iga ’61 ein. In der Stellage ist ein Teil der insgesamt ca. 250 Exemplare umfassenden Fuchsienschau ausgestellt, die zu den größten Fuchsiensammlungen in Deutschland gerechnet werden kann.
Die Freiland-Fuchsienschau im egapark kann bis Anfang Oktober besichtigt werden.

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