Richtfest neues Feuerwehrgerätehaus

Einzug im nächsten Frühjahr

Von Peter Vössing
Amelunxen – Feierstunde in Amelunxen. Ratsmitglieder, Vertreter von Baubeteiligten, Mitarbeiter der Stadt Beverungen und die Mitglieder der Löschgruppe Amelunxen waren zum Richtfest des neuen Feuerwehrgerätehauses auf Einladung von Bürgermeister Hubertus Grimm erschienen.

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Zahlreiche Gäste waren zum Richtfest geladen.

© Foto: Peter Vössing

Nach der Errichtung des Rohbaus fand es Grimm wichtig, mit allen, die am Bau beteiligt waren und sind, Zwischenbilanz zu ziehen. Der neue Gebäudekomplex war nötig geworden, da beengte Verhältnisse im bisherigen Feuerwehrgerätehaus sowie die Ausfahrt der Fahrzeuge, der bauliche Zustand und der zusätzliche Platz für ein Großfahrzeug nicht mehr den Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans entsprachen. So entstand, auch mit viel Engagement der Amelunxer Brandschützer, die extra eine Arbeitsgemeinschaft dafür bildeten, eine Planung für die Ausstattung des neuen Projekts.
Das Feuerwehrgerätehaus besteht aus einer erweiterbaren Fahrzeughalle (289 qm) mit 3 Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge in Stahlbauweise mit Pultdach sowie einem eingeschossigen Sozialtrakt (262 qm) in Massivbauweise und Flachdach und wird zukünftig mit moderner Gebäudetechnik ausgestattet.
Die Arbeitsgemeinschaft hatte im Vorfeld ein ausgeklügeltes Ausstattungskonzept erstellt. Mit der Planung des Bauwerks waren das Architekturbüro Hengst & Vössing zusammen mit den Fachingenieuren des Ingenieurbüros Lange und Partner aus Beverungen und des Ingenieurbüros Meise und Ostmeyer aus Brakel betraut worden. Bereits am 22. Februar fand der erste Spatenstich statt.
Beteiligte Baufirmen sind die Firmen Erdbau Hake (Blankenau) Bauunternehmen Rudolf Groppe (Beverungen), ELF Hallenbau, Dachdecker Kanne und Elektriker Kluge, die bisher ihre Gewerke durchführten bzw. gerade dabei sind.

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Dachdecker Dennis Reger verkündete den Richtspruch.

© Foto: Peter Vössing


Die geplanten Baukosten sind aufgrund der momentanen allgemeinen wirtschaftlichen Situation von 1,3 Mio. Euro auf voraussichtlich 1,68 Mio. Euro gestiegen. Es gab vom Land NRW eine Fördersumme in Höhe von 250.000 Euro (Maximalförderung) aus dem Landesprogramm „Feuerwehrhäuser in Dörfern".
Bürgermeister Hubertus Grimm ist zuversichtlich, dass die Löschgruppe Amelunxen im Frühjahr 2023 in ihr neues Domizil umziehen kann. Er bedankte sich abschließend bei allen am Bau beteiligten und lud zu einem kleinen Imbiss ein.
Lob gab es vom stellv. Kreisbrandmeister Stefan Nostitz vor allem für den Arbeitskreis, dessen Ausarbeitungen auch für andere im Umbau oder Neubau befindlichen Feuerwehrgerätehäuser von Nutzen sein können. „Das sind Synergieeffekt, von denen zum Beispiel auch Dalhausen profitieren kann“, machte Nostitz deutlich. Stadtbrandmeister Sebastian Ewen ging auf die besondere Wassersituation in Amelunxen (keine zentrale Wasserversorgung, einzelnen Brunnen) ein. Durch die war es notwendig, im Abstand von ca. 300 Metern drei Löschwasserbehälter zu installieren. Einer davon wurde direkt vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus eingebaut.
Deshalb ist auch die Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges mit 500 Meter Schlauch, der während der Fahrt ausgelegt werden kann, notwendig geworden.
Nach den Ausführungen der Redner sprach der Dachdecker Denis Kanne den traditionellen Richtspruch. Es schloss sich eine Besichtigung des Rohbaus durch die Besucher an.

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