Eisenach (jk) - Am Donnerstag durchsuchte die Staatsanwaltschaft für Korruptionsdelikte aus Erfurt über 20 Einrichtungen in drei verschiedenen Bundesländern und dabei wurde auch das Büro von Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht (SPD) untersucht.
Die Vorwürfe, die neben Mitarbeitern der Eisenacher Stadt auch verschiedene Firmen betreffen, lauten auf Bestechung, Betrug und Untreue. Involviert sind unter anderem der Trink- und Abwasserverband Eisenach/Erbstromtal (TAVEE) und der Solarpark in Eisenach. In diesem Zusammenhang wurde zudem das Büro von Christian Köckert (CDU), dem ehemaligen Verbandsvorsitzenden des TAVEE, durchsucht. Köckert war einer der Thüringer Innenminister und trat wegen einer abhanden gekommenen CD zurück. Ihm wird unter anderem Bestechlichkeit vorgeworfen. Insgesamt wurde gegen sieben Beschuldigte aus dem Raum Eisenach ein Verfahren eingeleitet, dabei ist auch der Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ralf Päsler, der für Umweltbelange zuständig ist.
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