Stadt Brakel erneut ausgezeichnet

Engagement im Klimaschutz gewürdigt

Brakel (ozbs) - Die Stadtverwaltung hat erneut den European Energy Award in Gold (eea) erhalten. „Mit der Teilnahme und erneuten Auszeichnung setzt die Stadt Brakel ein sichtbares Zeichen für ihr Engagement im Klimaschutz, in der Klimawandelvorsorge und für die Energieeffizienz“, freut sich Bürgermeister Hermann Temme über das positive Ergebnis der Auditierung, die Anfang Juli stattfand.

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Charlotte Spörndli, Geschäftsleiterin Association European Energy Award und Brakels Bürgermeister Hermann Temme

© Foto: Stadt Brakel

Nachdem die Stadt Brakel schon in 2009, 2012 und 2015 mit dem European Energy Award in Gold zertifiziert war, konnte sie dieses Ergebnis wieder erreichen. Die Stadt Brakel nimmt seit 2005 am European Energy Award teil und erhielt zuletzt am 18. November 2015 bei einer landesweiten Auszeichnungsveranstaltung in Aachen den Award in Gold.
Der Preis wurde am vergangenen Freitag im schweizerischen Locarno verliehen. Die Gold-Auditierung stellt die Stadt Brakel auf eine Stufe mit den Städten Bern, Aachen, Winterthur, Saint Denis und weiteren 38 europäischen Städten und sechs Landkreisen , wie zum Beispiel die Landkreise Lippe und Steinfurt.
Für die Zertifizierung nach dem European Energy Award in Gold musste die Stadt Brakel eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen und 75 Prozent der Vorgaben umsetzen. Diese Hürde nahm die Stadtverwaltung souverän und kam auf ein Ergebnis von 83,8 Prozent.
Die Nethestadt punktet bei ihren Aktivitäten sehr stark in den Themenfeldern Mobilität, kommunale Gebäude und Anlagen, Kommunikation und Kooperation sowie erneuerbare Energie (75% reg. Stromanteil).
Die Stadt Brakel setzt sich seit 1996 vermehrt (Ratsbeschluss energetische Gebäudesanierung auf Antrag der CDU) mit zahlreichen Projekten und verschiedenen Themenschwerpunkten aktiv für den Klimaschutz ein. Beispiele dafür sind das Klimaschutzkonzept seit 2010, die Stelle des Klimaschutzmanagers seit 2012 und das Klimaschutzteilkonzept seit 2017.
Zu den Klimaschutzaktivitäten gehören beispielsweise der Anschluss der Schulen, des Hallenbades sowie des Sommerbades an das Biogasnahwärmenetz, der Bau einer Mobilstation, Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden und Beratungsangebote zur energetischen Gebäudesanierung.

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