Vorangegangen war ein heftiger Streit der drei Männer auf dem Bahnsteig, zu dessen Hintergrund die Polizei zunächst keine Angaben machen konnte. Das Wortgefecht eskalierte, der 22-jährige Berliner wurde zu Boden gerissen. Die Täter, die laut Zeugenaussagen mit russischem Akzent sprachen, traten dann auf den am Boden liegenden jungen Mann ein.
Ein 28-Jähriger aus Köpenick beobachtete die Schlägerei und alarmierte die Polizei. Noch vor Eintreffen der ersten Streifenwagen flüchteten die Täter. Ihr Opfer ließen sie verletzt auf dem Bahnsteig zurück. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung ein. Videoaufnahmen von der Tat gibt es laut einem Sprecher der Bundespolizei nicht.
Im April hatte ein 18-jähriger Schüler am Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße einen 31-Jährigen brutal zusammengeschlagen und durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt. Der Angreifer Torben P. wurde deshalb zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Vor drei Wochen war in Folge eines gewaltsamen Übergriffs am Berliner U-Bahnhof Kaiserdamm ein 23-Jähriger gestorben. Er war auf der Flucht vor drei Männern auf die Straße gerannt, wo er von einem Auto überrollt wurde.
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