Märchensonntag 2019

Es flogen Süßigkeiten und Seifenblasen

Von Marc Otto
Höxter – Für die Kleinen sicherlich das schönste Stadtfest: Der Märchensonntag zelebrierte seine 25. Auflage und hieß insbesondere die Familien, aber natürlich auch alle im Herzen jung Gebliebenen herzlich willkommen.

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Spaß mit Mitmachfaktor: Beim Produzieren der Seifenblasen waren Kinder und Eltern gleichermaßen eingeladen.

© Foto: Otto

Zwar vermochte es das Wetter diesmal nicht, den Goldenen Herbst hervor zu holen, doch kennt man ja die alte Volksweisheit: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Diesem Sprüchlein folgend, begaben sich trotz grauen Himmels zahlreiche Besucher in die Weserstadt.
Ein starkes Programmpaket erwartete die Gäste. So brachten u.a. Märchenerzählerin Eva, der Kiepenkasper und Castellos Puppentheater die Märchen und Sagen auf ihre jeweilige Bühne, seie es etwa auf dem Marktplatz oder vor der Dechanei. Wo es um Rapunzel und Co. ging, sammelten sich dichte Trauben kleiner und großer Zuschauer.
Eine geradezu magnetische Wirkung besaß auch eine Attraktion, welche im letzten Jahr zum ersten Mal auf dem Märchensonntag auftrat und sofort großen Anklang fand: Ein Seifenbläser ließ bunt schillernde Schwärme durch die Straßen gleiten, die mit Begeisterung von den Kindern gejagt wurden. Er sorgte zudem auch noch mit bereit stehenden Eimern dafür, dass die jungen Besucher selbst Seifenblasen erschaffen konnten.
Mit den Kindern der Theater AG des Petri-Ganztages ging es in den Wald zum Hexenhaus, wie dereinst Hänsel und Gretel. Die Offene Ganztagsschule Nicolaitor entführte ihre Zuschauer derweil nach Afrika, mit klangvollem Trommelerlebnis. Ebenfalls mit von der Partie war Kinderliedermacher Heiner Rusche, der sein Publikum zum Mitmachen animierte. In der Stummrige Straße ging es künstlerisch zu bei der wohltätigen Aktion „Kinder malen für Kinder“, deren Erlös für Kinder in Höxter und Holzminden gedacht ist.
Und natürlich darf sie nicht unerwähnt bleiben: Frau Holle war selbstredend auch vor Ort. Pünktlich ließ sie es aus dem Fenster der Dechanei schneien. Was sie aus ihren Kissen schüttelte, wurde von den Kinderscharen auf dem Platz begeistert aufgefangen, handelte es sich doch um Süßigkeiten.

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