Die Stadt Beverungen investiert in die Zukunft

Ferienbaustelle Schule

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Wenn die Schüler in die Ferien entlassen werden, wird es laut auf dem Gelände des Schulzentrums. Unterhaltungsmaßnahmen, Sanierungen und Modernisierungen halten auch in diesem Sommer zwanzig verschiedene Firmen der Region in Atem.

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Das Flachdach über der Aula wird saniert, und gedämmt und der Schulhof mit neuen Gehwegplatten ausgestattet berichteten (v. l.) Schulleiter Benedikt Marpert, Hausmeister Odo Ulrich, Heiner Reitemeyer (Stadt Beverungen), und die Mitarbeiter der Firma Micus: Markus Hake, Marius Fiekens, Praktikantin Jasmin Wieners, Marius Breker und Philipp Eichmann.

© Foto: Siebrecht

„Ich kann nicht überall sein, deshalb bin ich sehr dankbar, dass die Hausmeister der Schulen den Firmen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, erklärte Heiner Reitemeyer (Bauabteilung - Straßen- und Immobilienbetriebe Beverungen) bei der Baustellenbesichtigung. An allen Schulen der Stadt, außer am Beverunger Standort der Gemeinschaftsgrundschule, laufen Bauarbeiten. An der Grundschule in Dalhausen werden die Räume des Offenen Ganztages (OGS) im Untergeschoss mit einem Volumen von 60.000 Euro modernisiert, und Fluchttüren nachgerüstet. Neue Elektrik, Fußböden, Decken, und Lampen werden eingebaut. Am Beverungern Standort wird in diesem Jahr nicht investiert, da gegenwärtig Pläne für einen Umbau oder einen Erweiterungsbau entwickelt und diskutiert werden.

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Der Schulhof erhält einen neuen Plattenbelag.

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An der Sekundarschule werden die Schülerinnen und Schüler in der Turnhalle sanierte Duschen vorfinden. Einige Klassen werden neu aufgeteilt, teilweise umgebaut und saniert. Umfangreich sind auch die Änderungen in der Schulküche und in den Räumen der Ganztagsbetreuung.
Ein Teil der Nordfassade der ehemaligen Hauptschule wird saniert. Diese Maßnahme mit Kosten von 90.000 Euro kann zu 90 Prozent aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds des Bundes zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen finanzschwacher Gemeinden finanziert werden. Aus diesem Fördertopf kommen ebenfalls die Mittel für die Sanierung und Dämmung des Flachdaches über der Aula des Gymnasiums zu 90 Prozent von 75.000 Euro. Mit dieser Maßnahme wird hoffentlich das Dach der Aula in Zukunft dicht sein und sich durch die Dämmung nicht mehr so aufheizen. Eine automatische Nachtabsenkung soll zukünftig für eine bessere, nächtliche Auskühlung der Aula sorgen.

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Die Nordfassade der ehemaligen Hauptschule wird saniert.

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Die Dreifachturnhalle erhält eine neue Wasserinstallation in Toiletten und Umkleiden. So kann die Fernwärme besser genutzt und die Wasserhygiene zur Vorbeugung vor Legionellen verbessert werden. „Hier werden die Nutzer die Duschen kaum wiedererkennen“, berichtete Heiner Reitemeyer.
In einen Biologiefachraum des Gymnasiums (Biologie I) werden 45.000 Euro investiert. Neben neuem Fußboden und Mobiliar werden zum Beispiel Medienflügel eingebaut, die Steckdosen und Zuleitungen unter anderem für den Bunsenbrenner von der Decke abschwenkbar zur Verfügung stellen. Die Tische können so besser genutzt und frei gruppiert werden. Die Ausstattung des Biologieraumes kann zu 100 Prozent über das Programm „Gute Schule 2020“ finanziert werden.
Insgesamt werden in den Sommerferien Investitionen für 400.000 Euro in den Schulstandorten umgesetzte. Für die Herbstferien und teilweise auch während der Schulzeit sind weiter Sanierungen geplant wie z. B. neue Fenster im Gymnasium in Höhe von 70.000 Euro, die auch über den Kommunalinvestitionsförderungsfonds des Bundes zu 90 Prozent finanziert werden können.

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