Klimaschutz

Fördermittel für pädagogische Maßnahmen

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Freuen sich über den Förderbescheid: Klimaschutzmanagerin Dr. Linda Hartmann und Kreisbaurat Ralf Buberti.

© Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Holzminden (ozm) - Alle reden vom Klimaschutz, aber wie kann der auch konkret im Alltag umgesetzt werden? Besonders in den Schulen steckt da ein erhebliches Potenzial, um aktiv ein verändertes Bewusstsein im alltäglichen Handeln zu schaffen. Der Landkreis Holzminden wird künftig eine neue Projektstelle für Schulen einrichten, um bei Schüler*innen, aber auch bei Lehrer*innen und Hausmeistern mithilfe von pädagogischen Konzepten energieeffizienteres Verhalten zu schulen. Die auf vier Jahre befristete Stelle ist zu 100 Prozent vom Bundesumweltministerium gefördert.
„Unser Ziel ist es, Nutzer*innen und Träger von Schulen zur aktiven Mitarbeit im Klimaschutz und zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall zu motivieren“, sagt Dr. Linda Hartmann, die sich in den Bereichen Gebäudewirtschaft und in der Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung des Landkreises federführend um Klimaschutz und Energieeffizienz kümmert. Die Kreisverwaltung will mit dem Projekt bewusst ihr Bildungsangebot um den Themenbereich Klima- und Umweltschutz erweitern.
Dafür sollen zielgruppenspezifische Maßnahmen für Schüler*innen, Lehrkräfte und Hausmeister organisiert werden. Eine Fülle von Schulungen, Workshops, Aktionstagen sowie das von der Klimaschutzagentur Weserbergland angebotene Planspiel "Plenergy" sollen zu langfristigen Verhaltensänderungen aller Beteiligten nicht nur im schulischen, sondern auch im privaten Umfeld beitragen. „Das Bewusstsein für ein klimaschonendes und energiesparendes Verhalten wird schon in jungem Alter gelegt“, sagt Kreisbaurat Ralf Buberti dazu. Aus diesem Grund sei es besonders wichtig, im schulischen Umfeld aktiv gestalterisch den Nährboden dafür zu bereiten. Die Einführung eines Aktivitätsprämienmodells verstärkt dabei die aktive Mitarbeit.
Für die Stelle hat der Landkreis Fördermittel in Höhe von 279.000 Euro beim Bundesumweltministerium eingeworben. Aufgabe der dafür geschaffenen Projektstelle wird es dann sein, die notwendigen Arbeits- und Organisationstrukturen für ein solches pädagogisches Konzept zu schaffen, die Maßnahmen dann zu begleiten und eventuell auch mit kleineren Investitionen so zu flankieren, dass Verbesserungsvorschläge auch Effekte erzielen. Und schließlich soll dann nicht zuletzt in der Öffentlichkeit auch über die Ergebnisse in den Schulen berichtet werden, um zur Nachahmung anzuregen.

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