Bundespräsident eröffnet "Woche der Umwelt" in Bellevue
Gauck warnt vor Übermaß an Subventionen für Energiewende
Berlin (AFP) - Bundespräsident Joachim Gauck hat vor einem "Übermaß an Subventionen" bei der Energiewende gewarnt. "Es wird nicht gelingen allein mit planwirtschaftlichen Verordnungen", sagte Gauck bei der Eröffnung der "Woche der Umwelt" im Berliner Schloss Bellevue. Die Energiewende könne aber "mit überzeugenden Innovationen und im fairen Wettbewerb" erfolgreich umgesetzt werden. Bei der Umsetzung der Energiewende gibt es insbesondere Streit um die Frage, mit wie viel Geld der Solarstrom gefördert werden soll.
Gauck
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Gauck plädierte für eine "offene Gesellschaft mit offenen Märkten und freiem Wettbewerb". Dies seien die besten Voraussetzungen für Problemlösungen. "Dringlich ist es, einen verlässlichen politischen Rahmen zu setzen und zwar so, dass Schädliches vermieden und Gewünschtes erreicht wird", sagte er laut Redetext. Umweltbelastungen und Umweltrisiken müssten den Verursachern in Rechnung gestellt werden und nicht den Steuerzahlern.
An der "Woche der Umwelt" beteiligen sich fast 200 Aussteller aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Behörden, Stiftungen und Politik. Sie stellen in Bellevue ihre Ideen und Projekte aus.
Artikel vom 05.06.2012
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