Gelungenes Kälkenfest lockt Besucher

Von Michael Rubisch

Warburg – Das traditionsreiche Kälkenfest lockt Jahr für Jahr zahlreiche Besucher auf den Altstädter Marktplatz. In diesem Jahr wurden die Besucher nicht nur mit einem bunten Programm, sondern auch mit sommerlichen Temperaturen belohnt.

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Das Bürgerspiel "Die Warburger Gerber" wurde auf dem Kälkenfest aufgeführt. 

© Foto: Rubisch

Bereits zum Festauftakt am Freitag kamen viele Besucher zum Gerberumzug. Zu den Höhepunkten des Festes zählen stets die diversen Aufführungen und Bürgerspiele an den einzelnen Festtagen. Am Freitagabend wurde das Bürgerspiel „Der Wormelner Klosterkrieg“ aufgeführt. Höhepunkt am Samstag war die Premiere des Bürgerspiels „Die Warburger Gerber“. Das für die Stadt Warburg so wichtige Gerberhandwerk spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kaufleute aus Lübeck sind in der Hansestadt bei einem Händler zu Gast. Diese wollen sich ein Bild von der Produktion des hochwertigen Materials machen. Widerwillig begeben sich die reisenden Kaufleute und der Händler aus der Neustadt in die „geruchsintensive“ Altstadt. Dort angekommen herrscht bei den Gerbern Verwunderung über den hohen Besuch. Als die Lübecker Kaufleute auch noch den Gesellen Johann mit in die Hansestadt nehmen wollen, bekommt die Geschichte eine weitere Wendung, denn dieser führt eine heimliche Beziehung zur Tochter des Warburger Stoffhändlers. Die Geschichte findet allerdings ein gutes Ende. Am Sonntag kam dann noch die Wasserwippe zur Aufführung. Untermalt wurde die einzelnen Tage immer wieder mit Konzerten und Darbietungen lokaler Gruppen. So spielten unter anderem der Musikverein Daseburg, der Musikverein Ossendorf, das New Swing Orchestra Scherfede, das Warburger Stadt- und Jugendorchester, die Jagdhornbläser Heigerings Warburg und Peter Fuest. Die Volkstanzgruppe Kleinenberg bot tänzerische Darbietungen.

 

Prämierung von Gebäuden

Traditionell kürt der ausrichtende Heimat- und Verkehrsverein auf dem Kälkenfest Hausbesitzer, die ihre Gebäude durch Sanierungsmaßnahmen im zurückliegenden Jahr aufgewertet und so zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen haben. In diesem Jahr sei diese Aufgabe den Verantwortlichen nicht leicht gefallen, wie der Vorsitzende Klaus Stalze betonte.

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Der Heimat und Verkehrsverein ehrte drei Hausbesitzer für gelungenen Verschönerung des Stadtbildes. v.l. Klaus Stalze, Josef Nolte, Christina Ludwig und Michael Stickeln. 

© Foto: Rubisch

Viele tolle Aufwertungen von Hausfassaden seien in der Stadt zu beobachten. Dennoch konnten drei besonders lobenswerte Projekte ausgezeichnet werden. Die Jury entschied sich dabei für das Haus von Josef Nolte in der Neustadt. Das gelungene Ensemble von altem und neuem Bachsteingebäude von Christina Ludwig auf der Kahlenberger Straße wurde ebenfalls ausgezeichnet. Als drittes Gebäude entschied sich die Jury für ein Gebäude der Stadt Warburg. Am Rathaus zwischen den Städten wurde im vergangenen Jahr ein Giebel neu gestaltet. Diese Neugestaltung sei besonders gelungen, wie die Jury befand.

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