Geschichte des Dorfladens geht weiter

Oberweser (hai) - „Die Weiterführung des Dorfladens in Gieselwerder ist ein Erfolg für das tolle Engagement einer außergewöhnlichen Dorfgemeinschaft“, würdigt Landrat Uwe Schmidt die positiven Nachrichten aus dem Ortsteil der Gemeinde Oberweser. Dass es gelungen sei, durch ehrenamtliches Engagement und dörfliche Initiative ein besonderes Einkaufsangebot für die Bürger von Oberweser und die Touristen, die die Oberweserregion besuchen, zu erhalten, mache Mut und sei ein gutes Beispiel für andere Dorfgemeinschaften, so Schmidt weiter. „Auch wenn die Herausforderungen am Anfang so aussehen, als seien sie nicht zu bewältigen, könne man durch die eigenen Aktivitäten und ein Netzwerk an Unterstützern manchmal erfolgreich dicke Bretter bohren“, freut sich der Landrat. Der Landkreis habe bereits in der Vergangenheit, als noch die Baunataler Diakonie Kassel für den Betrieb des Dorfladens Gieselwerder verantwortlich war, „geholfen, wo wir konnten“ und auch als absehbar war, dass es in der bisherigen Trägerschaft nicht weitergehen könne, „waren Vizelandrätin Susanne Selbert, die Mitarbeiter des Servicezentrums Regionalentwicklung des Landkreises und ich“ bei zahlreichen Gesprächen und im Hintergrund bei der Suche nach einer Nachfolgelösung beratend und unterstützend „mit am Tisch“, so der Landrat weiter. Auf die Gemeinde Oberweser sei bei der Findung einer Nachfolgelösung „sehr hilfreich“ gewesen.
Positiv habe sich auch die fachliche Unterstützung durch das Unternehmen tegut ausgewirkt. „Die verantwortlichen Mitarbeiter von tegut haben immer erkennen lassen, dass sie ländliche Einkaufsstruktur erhalten wollen“, stellt Schmidt fest.
Jetzt komme es darauf an, dass diejenigen, die bisher im Dorfladen Gieselwerder eingekauft haben, dies auch zukünftig tun und „dass möglichst viele neue Kunden dazukommen“. Schmidt ist sich sicher, dass die neuen Betreiber das richtige Angebot für Oberweser anbieten können - „das sollte dann auch im Eigeninteresse der Bürger von Oberweser und zur Unterstützung der Dorfladen-Aktivisten genutzt werden“.

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