Atommüllresolution im NRW-Landtag übergeben

Gespräch mit NRW-Ministern br40

Düsseldorf/Beverungen (brv) - Nachdem ein erstes Treffen zwischen Bürgerinitiative und den heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten stattgefunden hatte, folgte jetzt auf Einladung des Landtagsabgeordneten Matthias Goeken ein Austauschgespräch zwischen dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ Dirk Wilhelm, der stellvertretenden Vorsitzenden Edith Götz sowie Hubertus Hartmann und Bürgermeister Hubertus Grimm mit NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sowie NRW-Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Bild anzeigen

Ministerin Ursula Heinen-Esser und Minister Karl-Josef Laumann nehmen aus den Händen von Edith Götz, Hubertus Hartmann, Dirk Wilhelm, MdL Matthias Goeken und Bürgermeister Hubertus Grimm die Resolutionen entgegen.

© Foto: NRW-Landt

Im Austausch mit den Ministern stellten die Mitglieder der Bürgerinitiative das Vorgehen um die Standortauswahl des geplanten Logistikzentrums Würgassen für mittel- und schwachradioaktiven Abfall durch die BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung) vor. Sie kritisierten hierbei die aus ihrer Sicht mangelnde Transparenz sowie Kommunikationslücken und fehlendes Mitspracherecht im Verfahren der Standortauswahl durch die zuständigen Bundesbehörden; die Kriterien für die Standortauswahl seien für sie nicht nachvollziehbar und bedürften einer neuen Prüfung.

Minister Laumann, in dessen Ministerium aktuell die Aufsicht über die für das strahlenschutzrechtliche Genehmigungsverfahren zuständigen Behörden liegt, betonte die Wichtigkeit von Öffentlichkeit und Transparenz bei solch einem Vorhaben.

„Die logistische Problematik der fehlenden zweigleisigen Schienenanbindung sowie die nicht vorhandene Anbindung an das Bundesfernstraßennetz sind die wichtigsten Aspekte für das mögliche weitere Vorhaben und die Gewährleistung eines ‚Logistikzentrums‘ Würgassen“, betonte der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken.

Im Anschluss an das Treffen übergab Bürgermeister Hubertus Grimm die Resolution der Städte und der Kreise der Region an die Ministerin und den Minister.

Minister Laumann und Ministerin Heinen-Esser kündigten in der Gesprächsrunde an, sich zeitnah auch persönlich vor Ort ein genaues Bild der Lage sowie der vorhandenen Infrastruktur zu machen.




Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder