Getränkeabgaben kommen ab sofort Bedürftigen zu Gute

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V.l.: Klaus-Dieter Leßmann (Spielinsel), Gaby Stiewe (1. Vorsitzende „Höxteraner Tisch e.V“, Höxter.), Jos Minne sowie Michael Saalfeld von „Tischlein deck Dich“, Brakel.

© Foto: privat

Höxter (ozm) - Es wird immer schwieriger für die heimischen Tafeln oder ähnlich ehrenamtlich tätigen Organisationen, an Nahrungsmittel für Bedürftige zu kommen. „Ohne Spenden geht es leider gar nicht mehr“, sagt die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Höxter Tisch e.V.“, Gabriele Stiewe. Umso mehr freut es Stiewe, das sie jetzt mit Klaus-Dieter Leßmann, dem Geschäftsführer von „SL-Dienstleistungen GmbH &CoKG“, einen dauerhaften Sponsor für den „Höxter Tisch e.V.“ gefunden hat. Ebenso freut es auch den ersten Vorsitzenden von „Tischlein deck Dich“ aus Brakel, Michael Saalfeld, der bei dieser Spendenaktion mit seiner Organisation auch mit im Boot ist. Der „Höxter Tisch e.V.“ hat als Spende 1092,50 Euro und „Tischlein deck Dich“ aus Brakel 806,50 Euro erhalten. Diese Summen werden ab sofort quartalsweise von Spielinsel-Betreiber Klaus-Dieter Leßmann für den guten Zweck an beide Organisationen gespendet, wie Gabriele Stiewe dankbar erklärt. Das Geld stammt aus einer Getränkeabgabe der Kundinnen und Kunden in den Spielinseln Brakel und Höxter, die eingefordert werden müsse, so Leßmann. „Das Landesspielhallengesetz vom 23.Juni 2021 erlaubt es den Betreibern von Spielhallen ab dem 1. Juli 2021 nicht mehr, alkoholfreie Getränke in einer Spielhalle kostenlos an die Kundinnen und Kunden abzugeben. Die Spielinsel Höxter und Brakel sind somit verpflichtet, zumindest den Selbstkostenpreis von unseren Gästen zu verlangen“, so Leßmann. Das eingenommene Getränkegeld von 50 Cent pro Getränk aus der „Spielinsel“ Höxter und der „Spielinsel“ in Brakel wurde bereits an die gemeinnützigen Organisationen Höxter Tisch e.V. und „Tischlein deck Dich“ aus Brakel überwiesen. Diese Geldspende aus den Einnahmen soll nun ab sofort quartalsweise erfolgen, zur Freude beider Organisationen. Es werde immer schwieriger, Lebensmittel von den heimischen Supermärkten zu bekommen und der Zulauf an Bedürftigen erhöhe sich bei steigender Inflation stetig, weiß Gabriele Stiewe zu berichten. Das läge unter anderem daran, das die Supermärkte neue Konzepte verfolgten und anders ein- und verkaufen. Die Anzahl der Bedürftigen habe sich zudem in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Zudem zieht der Höxter Tisch e.V. von der Albaxer Straße in die Straße „Am Petriwall 17“ um. Ohne Spenden gehe es daher also nicht mehr und die seien immer und jederzeit willkommen, sagte Stiewe. Mehr Informationen zu Spendemöglichkeiten und zu den Öffnungszeiten gibt es auch auf der Internetseite www.hoexter-tisch.de.

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