Obwohl Gingrich bisher nur zwei Vorwahlen für sich entscheiden konnte, denkt er weiterhin nicht ans Aufhören. Er hoffe, auf diese Weise größeren Einfluss auf das Wahlprogramm seiner Partei nehmen zu können, sagte er Fox News. Der frühere Chef des Repräsentantenhauses räumte ein, dass seiner Kampagne inzwischen das Geld ausgeht und bescheinigte seinem Rivalen Romney großes Geschick beim Geldeintreiben. Schätzungen zufolge hat Gingrich 4,5 Millionen Dollar (rund 3,4 Millionen Euro) an Schulden, vor etwa zwei Wochen musste er rund ein Drittel seiner Wahlkampf-Mitarbeiter entlassen.
Nach Angaben der Webseite realclearpolitics.com entfallen auf Romney bisher 655 Delegierte und auf den Zweitplatzierten Rick Santorum 272 Delegierte. Gingrich kommt demnach auf nur 140, der letzte Bewerber Ron Paul auf 67 Delegierte.
Unterdessen wächst auch der Druck auf Romneys erzkonservativen Hauptwidersacher Santorum, sich aus dem Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur zurückzuziehen. Im Sender CBS riet der einflussreiche Baptisten-Pfarrer Richard Land am Sonntag seinem "Freund" Santorum zum Rückzug.
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