Schon zweiter Unfall durch Radfahrer

Grimm fordert Polizeikontrollen

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – „Leider haben wir keine Handhabe durch das Ordnungsamt, die Polizei ist hier zuständig“, bedauert Bürgermeister Hubertus Grimm. Schon zum zweiten Mal wurde eine Person durch Radfahrer verletzt, die auf dem Fußgängerüberweg über die alte Weserbrücke nicht abgestiegen sind. Diesmal wurde ein Schulkind leicht verletzt, vor kurzen stürzte eine 70-Jährige, weil sie von einem Radfahrer umgerissen wurde.

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„Dies ist ein Fußweg, Radfahrer müssen absteigen“, fordert Bürgermeister Grimm.

© Foto: Siebrecht

„Überwiegend sind es Erwachsene, die sich nicht an das Gebot halten und nicht von ihrem Rad absteigen, dadurch gefährden sie sich selbst und andere“, erklärte Beverungens Bürgermeister, dem seine Verärgerung und sein Unverständnis deutlich anzumerken war. Er bittet die Polizei um verschärft Kontrollen.
Fahrradfahren auf dem Gehweg ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit Verwarngeld geahndet. Laut Bußgeldkatalog kann das Verwarngeld zwischen 15 und 30 Euro betragen. Im Fall eines Unfalls, kann Strafanzeige gestellt werden. Der schmale Fußgängerüberweg über die Weserbrücke ist verschwenkt und durch die geschlossenen Seitenwände aus Holz können gerade Kinder leicht übersehen werden.
Empört ist der Bürgermeister auch über Autofahrer die die „Durchfahrt verboten“ Schilder im Bereich der Baustellen in der Burgstraße und am Hakel nicht beachten. Die Bauarbeiten können durch diese rücksichtslosen Autofahrer behindert und Bauarbeiter gefährdet werden.

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