Fahrradcross nimmt Form an

Großer Sprung am Bielenberg

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Die Bielenberg-Biker Justus Wöstefeld, Phil Golüke, Max Kirch, Björn Drüke, Arian Suhan, Noel Schrick, Nico Hüttig, Etienne Suhan und Joel Wagner mit Marvin Köhne (im Bagger), Thomas Strathmann (Stadtverwaltung Höxter), Eugen Gossen und Detlef Härtel (Naturschutz- und Beschäftigungsprojekt Bielenberg), Walter Gieffers (begeisterter Mountainbiker), Dr. Burkhard Beinlich (Landschaftsstation Kreis Höxter), Friedrich Blase (VHS Höxter), Claudia Koch (Baudezernentin) und Peter Kamischke (JUZI Höxter).

© Foto: privat

Bielenberg (ozm) - Das Warten hat ein Ende! Seit einigen Tagen sind Jugendliche aus dem Stadtgebiet dabei, eine lang ersehnte Fahrradcross-Strecke am Bielenberg einzurichten. Mit Unterstützung des Bauhofes der Stadt wird derzeit auf der Wiese zwischen dem Berufskolleg und dem Gymnasium ein etwa 6 m breiter Korridor von der Grasnarbe freigemacht und mit Hügeln aus Erdreich und Senken versehen. Die entstehende Buckelpiste wird am Ende etwa 170 m Länge messen. Einige Sprunghügel sind bereits fertig und die ersten Probefahrten lassen die Biker schwärmen: „Ein Traum!“
Der Rest der Freifläche wird im Rahmen des Projektes „Grünes Klassenzimmer“ als artenreiche Wiese angelegt, wie Dr. Burkhard Beinlich, Leiter der Biologischen Station des Kreises Höxter, den Jugendlichen zu Beginn der Streckenbauarbeiten erläuterte. Umgesetzt wird die Naturschutzmaßnahme durch das „Naturschutz- und Beschäftigungsprojektprojekt am Bielenberg“.
Lange Zeit konnten die Radcrosser ihre bevorzugte Freizeitbeschäftigung nur eingeschränkt ausüben, nachdem sie ihre frühere Strecke in Lütmarsen hatten aufgegeben müssen. Die Stadt hatte sich daraufhin zusammen mit den Jugendlichen auf die Suche nach einer geeigneten Ersatzfläche gemacht. Am Bielenberg wurde man schließlich fündig.
Leidenschaftlich und in großer Zahl schuften nun die Bielenberg-Biker mit Spaten und Schaufeln, Hacken und Harken. Sie modellieren die vom Bagger aufgetürmten Erdhaufen, planieren an manchen Stellen und füllen an anderen auf, fahren Probe, testen Sprünge, verbessern hier und dann wieder dort - bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Dann beißen sie schnell in ein Brötchen und ziehen zum nächsten Hügel.
Einwandfreie Zustimmung gab es von den Jugendlichen für den Baggerfahrer des städtischen Bauhofs, Marvin Köhne: „Der kann was!“, sind sie vom Geschick des Mannes an der Schaufel beeindruckt.
Baudezernentin Claudia Koch freut sich, dass das Cross-Projekt rechtzeitig zur Schönwetterperiode der Sommerferien begonnen werden konnte. Sie betonte, dass die Jugendlichen „eine wesentliche Verantwortung nicht nur beim Bau der Strecke, sondern auch bei deren späterer Benutzung“ haben. Regelmäßig werde sich die Verwaltung mit den beiden Sprechern der Jugendlichen austauschen, um eine reibungslose Nutzung sicherzustellen.
In wenigen Tagen wird die Strecke weitgehend fertiggestellt sein und anschließend offiziell freigegeben. Bis dahin heißt es, die Pedalen noch etwas stillzuhalten.

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