Paul-Gerhardt-Schule feiert 70. Geburtstag

Gut aufgestellt in der Region

Dassel (ozv) - Die Gründungsgeschichte der Paul-Gerhardt-Schule zeugt von großer Improvisationskunst: Vor 70 Jahren wurde das Dassler Pfarrhaus kurzerhand als Schulhaus genutzt, weil es im Solling an höheren Schulen fehlte, vor allem für die Flüchtlingskinder aus den ehemals ostdeutschen Gebieten.

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Festakt zum 70. Geburtstag.

© Foto: privat

Anlässlich des Festaktes verwandelte die Comedy Company Göttingen das Paulinum zu einer Spielstätte, in der mit den Mitteln des Improvisationstheaters 70 Jahre Schulgeschichte zu einem leichten Pensum wurden. Schulleiter Gerhard Wittkugel begrüßte die rund 200 Gäste mit sichtlichem Stolz, ein so großes und modernes Gymnasium leiten zu können.
„Über den Glauben wird hier nicht nur diskutiert, er wird gelebt“, lobte der neue Schulpastor, Torsten Wiegmann, die Schule und lud dazu ein, das berühmte Paul-Gerhardt-Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ zu singen. „Der Besuch bei der alten Dame“, mit der auf der Einladungskarte geworben wurde, entpuppte sich als kurzweiliges Abendprogramm.

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Die Comedy Company Göttingen.

© Foto: privat


Der Bürgermeister der Stadt Dassel, Gerhard Melching, nannte die Gründung der PGS eine Lausbubengeschichte und resümierte, dass schöne Schulerlebnisse auch heute noch aus Streichen bestünden, mit denen man letztlich Gutes bezwecken wolle.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Bläserklasse 7 d unter Leitung von Musiklehrerin Anke Wurmstädt. Ein Höhepunkt des Abends war der Film, der in der Woche zuvor auf dem Schulfest gedreht wurde. Alon Heise, Max Rieke, Melina Möller und Pridon Rabius aus dem 11. Jahrgang wurde dafür auch besonders gedankt. Einen besonderen Dank erfuhren auch Hannes Garbelmann und Torben Böker, ebenfalls Jahrgang 11, für ihre vielfältigen Anstrengungen, auch auf dem Schulfest die Schmiedekunst in Dassel zu einer Renaissance zu bringen.  Ein weiterer Höhepunkt waren die Poetry Slam Beiträge. Konstantin Tillmann Schott und Lucia Bohnsack aus der 9 b trugen selbstverfasste Texte vor, die sowohl im Tiefgang als auch in Sachen feinsinnige Ironie überzeugten.
Der Dank des Schulleiters ging an seines Stellvertreterin, Monika Fahrenbach, die in die Organisation der Feierlichkeiten viel Zeit und Phantasie gesteckt hatte. Diese wiederum dankte Detlef Muschalla und seinem 11er Kurs für die helfenden Hände bei der Durchführung des Abends.

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