Heil- und Mineralquellen pflanzen 5.000 Bäume

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(v.l.) Olaf Eickelmeier, Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, Yvonne Mendelin, Prokuristin Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, Geschäftsführer der Heil- und Mineralquellen Germete Thomas Grah, MdL Matthias Goeken, Bürgermeister Tobias Scherf, Forstamtsleiter des Gemeindeforstamtsverbandes Nikolas Osburg und Forstwirt Matthias Göllner.

© Foto: Stadt Warburg

Warburg (wrs) - Zahlreiche Faktoren wie der Klimawandel und der daraus resultierende Borkenkäferbefall bedrohen nicht nur die heimischen Nadelholzwälder, sondern auch die Laubholzwälder in ganz Deutschland.

Daher hat sich der Mineralbrunnen aus Warburg-Germete entschlossen, mit seiner Marke Warburger Waldquell Aufforstungsprojekte im Eggegebirge, im Teutoburger, im Sauerländer und im Hessischen Wald zu unterstützen. Mit der Kampagne "Wald-Wirkt-Weit" möchte das Unternehmen die Bevölkerung noch mehr für das Thema sensibilisieren und das Umweltbewusstsein stärken.

Als Schirmherr für die Region Höxter konnte der Mineralbrunnen Matthias Goeken gewinnen. Der Landtagsabgeordnete pflanzte zusammen mit Bürgermeister Tobias Scherf und dem Geschäftsführer der Heil- und Mineralquellen Germete, Thomas Grah, im Stadtrevier Jägerpfad symbolisch den ersten Baum von insgesamt 5.000 jungen Buchen, Douglasien, Eichen und Lärchen.

„Wenn man sich vor Augen führt, wie schlecht es unseren Wäldern geht, ist es höchste Zeit, etwas zu tun. Daher haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit den zuständigen Forstämtern wie dem Gemeindeforstamtsverband Willebadessen durch unsere Initiative 'Wald-Wirkt-Weit', die bereits seit Anfang des Jahres läuft, mit Baumpflanzaktionen das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Damit möchten wir einen Beitrag leisten, dass es unseren Waldgebieten möglichst schnell wieder ein Stück besser geht. Das Projekt liegt uns sehr am Herzen, so dass wir es auch in 2022 fortsetzen werden“, erklärt Thomas Grah, Geschäftsführer der Heil- und Mineralquellen Germete, die Hintergründe der Aktion. Baumpflanzaktionen werden unter anderem im Sauerland, in Nordhessen, aber auch vor der eigenen Haustür, im Warburger Stadtwald, durchgeführt.

Im Stadtwald Warburg sind rund 1.000 Hektar durch den Borkenkäfer zerstört worden. Hiervon müssen rund 500 Hektar mit Jungpflanzen aufgeforstet werden. Auf den restlichen Flächen wird auf Naturverjüngung gesetzt oder es stehen bereits junge Bäume aus Naturverjüngung auf den Flächen.

„Bereits seit Beginn dieses Schadereignisses haben wir uns zusammen mit dem Gemeindeforstamtsverband Willebadessen der Verantwortung im Stadtwald Warburg gestellt und werden voraussichtlich bis Weihnachten in Summe eine Millionen junge Setzlinge gepflanzt haben. Das entspricht ungefähr einer Fläche von 250 Hektar, auf der wir die Weichen für einen multifunktionalen Wald, dem Wald der Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Warburg, gestellt haben“, berichtet Bürgermeister Tobias Scherf.

Neben den unterschiedlichen Förderprogrammen von Bund und Ländern ist das sogenannte „Greensponsoring“ ein weiterer Baustein, um den multifunktionalen Wald der Zukunft möglichst schnell aufzubauen.

Das weiß auch MdL Matthias Goeken, dem als Handwerksmeister und Unternehmer eines inhabergeführten Familienunternehmens das Nachhaltigkeitsprinzip der Forstwirtschaft sehr am Herzen liegt. „Hier wird die Ressourcennutzung bei der Bewahrung der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des Waldes in Generationen gedacht. Die Kampagne 'Wald-Wirkt-Weit' unterstütze ich deswegen selbstverständlich gerne“, sagte Goeken.

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