Lernen, ein guter Vater zu sein

Hessischer Familienpreis für „Papa-mobil“

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V.l.: Bärbel Schäfer, Prof. Jürgen Weber (Vorstandsvorsitzender Sparda-Bank Hessen), Dr. Klaus Lorenz (Volkshochschule Region Kassel), Rolf Schließmann und Frank Liese (ehrenamtliche Mitarbeiter des Papamobils), Staatsminister Stefan Grüttner, Herbert Anacker (Landessportbund) und Stefan Sigel-Schöning (Evangelische Landeskirche Kurhessen-Waldeck).

© Foto: privat

Region Kassel/Frankfurt (hak) - Das Projekt „Papa-mobil“ kam bei der Jury des Hessischen Familienpreises so gut an, dass ihm in diesem Jahr der Sonderpreis verliehen wurde. „Entstanden ist das Projekt durch die Kooperation der evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, der Volkshochschule Region Kassel und durch die Bildungsakademie des Landessportbundes“, erläutert Dr. Klaus-Peter Lorenz.
Dr. Lorenz ist bei der VHS Region Kassel u.a. für das Thema Familie zuständig. Bei „Papa-mobil“ wirkte er von Beginn an als Teamer mit und hat das Projekt mit entwickelt. Dr. Lorenz: „Das Projekt „Papa-mobil“ soll Männern helfen, sich aktiver im Familienleben einzubringen und die klassische Rollenverteilung in Familien zumindest zeitweise aufzuheben.“
Die Idee hinter dem Projekt ist, dass die Teilnehmer an fünf Wochenenden intensiv darauf vorbereitet werden, gute Väter zu werden. Dabei stehen theoretische Einheiten über Erlebnis- und Naturpädagogik auf dem Programm. Aber auch Sport, Vorlesen und das Spielen in der Natur werden hier geübt. Sogar ein Praktikum in Kindertagesstätten oder Grundschulen ist Bestandteil von „Papa-mobil“.
„Das Projekt bietet Vätern eine Starthilfe und kann den Grundstein für eine gute Vater-Kind-Beziehung legen“, so Dr. Lorenz weiter. Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner sieht in dem Projekt die Rolle der Väter bestätigt: „Mit der Vergabe des Sonderpreises wird die aktive Teilhabe der Väter am Familienleben anerkannt und gewürdigt“.
Mit der Auszeichnung ist ein Geldpreis von 1.000 Euro verbunden und die Hoffnung, dass das Projekt in Zukunft bestehen bleibt und noch weiter ausgebaut werden kann. Diese Hoffnung ist nicht vergebens, die neue Ausbildungsreihe beginnt bereits im Januar 2017.

 

Hintergrund:
Ziel des Hessischen Familienpreises ist es, Projekte zu fördern, die Familien in Hessen mit deren unterschiedlichen Lebensentwürfen im Alltag unterstützen. Der Preis wird alle zwei Jahre von einer fachkundigen Jury verliehen. Diese besteht aus TV- und Radiomoderatorin Bärbel Schäfer (Jury-Vorsitz), Friedel Rau (Landesseniorenvertretung Hessen), Rainer Jäkel (Geschäftsführer Hessischer Jugendring), Brigitta Leifert (Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Hessen), Jutta Rang (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration) und Andreja Rumpf (Sparda-Bank Hessen).

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