Der Judo-Weltverband hatte der 18-Jährigen vergangene Woche das Tragen des traditionellen Schleiers verboten, da er gegen die strengen Sicherheitsvorgaben im Judo verstößt. Daraufhin hatte das saudiarabische Komitee gedroht, Schaherkani nicht antreten zu lassen.
Die Judo-Kämpferin und die 800-Meter-Läuferin Sarah Attar sind die ersten Frauen, die in das saudiarabische Team aufgenommen worden. Das ultrakonservative islamische Königreich hatte als letzte Nation Sportlerinnen im olympischen Aufgebot zugelassen und war damit Katar und Brunei gefolgt. Riad machte jedoch zur Bedingung, dass die Frauen die strikten Kleidervorschriften des Landes einhalten.
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