Der grau-schwarz getigerte Kater war 2010 nach Niedersachsen gelangt, als das Berliner Tierheim wegen Überfüllung Katzen ans Braunschweiger Tierheim abgab. Dort fanden die Mitarbeiter zwar ein Zuhause für Felix, doch nach wenigen Wochen büxte er aus. Am 31. Dezember 2010 meldeten ihn seine Besitzer als vermisst. Mitte Mai fand ihn dann ein Berliner im Stadtteil Hellersdorf und brachte ihn ins Tierheim. Dort wurde Felix anhand seines Chips erkannt.
Wie der offenbar heimatverbundene Kater die rund 250 Kilometer zwischen den beiden Städten zurücklegt hat, darüber können die Tierheim-Mitarbeiter nur rätseln. "Was in den anderthalb Jahren passiert ist, werden wir wohl nie erfahren", sagte Kaminski. Es habe Fälle gegeben, wo Katzen auf Lastwagen gesprungen sind und so große Entfernungen zurücklegten.
Weil seine Braunschweiger Besitzer ihn nicht zurück wollen, will das Tierheim den Kater nun in der Hauptstadt vermitteln. Wie lange er bei neuen Herrchen oder Frauchen bleiben wird, ist allerdings offen: "Felix ist ein freier Charakter", sagte die Sprecherin.
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