Frankfurt/Main (AFP) - Auch in der dritten Runde der Tarifverhandlungen über Branchenzuschläge für Leiharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie hat es nach Gewerkschaftsangaben keine Einigung gegeben. In wesentlichen Punkten lägen IG Metall auf der einen Seite und der Bundesverband der Personaldienstleister (BAP) sowie der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf der anderen Seite noch weit auseinander, erklärte die Verhandlungsführerin der IG Metall, Helga Schwitzer, am Freitagabend in Frankfurt.
Ohne eine "akzeptable Regelung zur fairen Bezahlung" der Leiharbeitnehmer gebe es keine Lösung des Tarifkonflikts, erklärte Schwitzer weiter. Dazu gehöre ein Branchenzuschlag, der ab dem ersten Tag gezahlt werde. Beide Seiten verständigten sich den Angaben zufolge darauf, eine technische Kommission einzurichten, die den nächsten Verhandlungstermin vorbereiten solle.