Zentrum für Migration in Eschershausen

Keine Windpocken

Eschershausen (ozbs) - Möglicherweise hatten drei Personen, die in das Zentrum für Migration in Eschershausen eingezogen waren, engen Kontakt zu Personen, die in der Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig erkrankt waren. Deshalb wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises Holzminden sofort Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen.

Da ein freiwilliges Impfangebot bei den Personen mit fehlender oder unbekannter Immunität auch zu diesem Zeitpunkt noch sinnvoll war, wurden alle Bewohner des Zentrums anhand von mehrsprachigen Merkblättern informiert und individuell beraten. Danach wurden, soweit möglich, die Bewohner vorsorglich gegen Windpocken geimpft und ihnen ein internationales Impfbuch ausgestellt.
Auch Mitarbeiter des Landkreises Holzminden, die vor Ort Dienst getan haben, sowie Personen des Hausdienstes und des Sicherheitsdienstes wurden informiert und beraten. Diejenigen, die nicht bereits geimpft waren oder die Krankheit nicht durchlaufen hatten, haben sich impfen lassen. Bisher ist kein Erkrankungsfall bekannt geworden.

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes hatten bereits im Frühjahr dieses Jahres, anlässlich zunehmenden Masernerkrankungen in Deutschland darauf hingewiesen, dass alle Menschen ihren Impfstatus ärztlich überprüfen lassen sollten.

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