Interkulturelles Mentoring-Projekt – Infoveranstaltungen in Höxter und Brakel

Kommunales Integrationszentrum sucht Mentoren für junge Zugewanderte

Höxter/Brakel (ozm) - Rund drei Viertel der mehr als 2.000 Asylbewerber im Kreis Höxter sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Um sie bei ihrem Start in Deutschland noch besser zu unterstützen, gibt es das neue interkulturelle Projekt „MENToRee“ des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter. Dafür sucht das Team Mentoren, die die Heranwachsenden auf ihrem Schul-, Berufs- und Lebensweg begleiten und beraten.

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Viele Menschen, die vor Krieg und Not fliehen mussten, haben auch im Kreis Höxter eine neue Heimat gefunden. Mit dem neuen Projekt „MENToRee“ möchte das Kommunale Integrationszentrum besonders Kinder und Jugendliche unterstützen. Gemeinsam laden Kreisdirektor Klaus Schumacher, (l.) Verena Weber und Filiz Elüstü vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter zu Informationsveranstaltungen nach Höxter und Brakel ein.

© Foto: Kreis Höxter

Informationsveranstaltungen zu dem Projekt finden am Montag, 20. März, von 18 bis 20 Uhr in der Aula des Kreishauses in Höxter (Moltkestraße 12) und am Montag, 27. März, von 18 bis 20 Uhr in der Feuerwehrzentrale in Brakel (Am Galgenberg 7) statt.
„Der Alltag junger zugewanderter Menschen ist oft sehr schwierig. Sie müssen sich in einer völlig unbekannten Umgebung und Kultur zurechtfinden“, erklärt Filiz Elüstü vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter. „Um sie dabei zu unterstützen, möchten wir ihnen Mentoren vermitteln, die ihnen mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen und ihnen Orientierung geben.“
Das Programm zielt darauf ab, dass die Mentoren Kindern und Jugendlichen zum Beispiel dabei helfen, alltägliche Herausforderungen zu bewältigen, Sprachkenntnisse zu verbessern und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. „Viele junge Geflüchtete fragen sich, wie ihre Zukunft in Deutschland aussehen kann und welche Möglichkeiten sie haben. Deshalb sind Ratschläge und Unterstützung auch bei der Berufs- oder Studienwahl für sie sehr wichtig“, sagt Verena Weber vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter.
Als Mentor kann sich jeder bewerben, der unterstützen möchte. Zur Vorbereitung bietet das Team des Kommunalen Integrationszentrums eine spezielle Fortbildung und begleitende Qualifizierungsangebote an. „Anschließend stellen wir den Kontakt zwischen Mentoren und Mentees – wie die jungen zugewanderten Menschen im Projekt genannt werden – her. Beide bilden dann ein sogenanntes Tandem“, erklärt Filiz Elüstü.
Diese Tandems treffen sich regelmäßig. Die gemeinsamen Unternehmungen gestalten Mentor und Mentee eigenständig. Filiz Elüstü und Verena Weber vom Kommunalen Integrationszentrum begleiten das Projekt und stehen bei allen Fragen beratend zur Seite.
„Sollten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer einen jungen zugewanderten Menschen bereits begleiten, kann dieses Tandem ebenfalls an dem Projekt und allen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Auch hier unterstützen wir gerne“, so Verena Weber.
Im Rahmen des Mentoring-Projekts erhalten alle Mentoren und Mentees zudem ein Zertifikat. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenlos. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.integration.kreis-hoexter.de oder bei Filiz Elüstü (E-Mail: f.eluestue@kreis-hoexter.de, Tel. 05271/ 965-3612) und Verena Weber (E-Mail: v.weber@kreis-hoexter.de, Tel. 05271/ 965-3604).

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