Naturschutzmaßnahme hilft Schlingnattern

Krukenburg mit LED beleuchtet

Von Barbara Siebrecht
Helmarshausen – Auf der Krukenburg hat sich im Herbst 2020 einiges verändert. Die Beleuchtungstechnik wurde auf stromsparende LED-Strahler umgebaut.

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Dieter Steinbrecher (Vors. Heimatverein Helmarshausen) und Bürgermeister Marcus Dittrich freuen sich über die neue Beleuchtungstechnik auf der Krukenburg.

© Foto: Siebrecht

Auf vier Masten und an Mauern wurden insgesamt 11 Leuchten angebracht, die wahlweise das Licht breit streuen oder bestimmte Punkte beleuchten können. So konnten die Fachleute der Herstellerfirma die Ausleuchtung der Burgruine optimieren. Die Montage der Leuchten hatte die örtlichen Elektrofirma Ralph Döhne übernommen. Finanziert wurden die Maßnahme zu 90 Prozent aus einem Programm des Bundes, das Kommunale Investitionsprogramm, das von der Stadt auch für die Umstellung der Straßenbeleuchtung genutzt wurde. Die gesamte Investition für die Krukenburg betrug nach Auskunft des Bauamtes ca. 14.500 Euro. Die Stadtkasse trägt davon 10 Prozent.
Am Hang unterhalb der Burgruine wurden von einer Fachfirma Büsche und Bäume zurückgeschnitten. Diese Maßnahme hatte die Obere Naturschutzbehörde veranlasst, um den Lebensraum für Reptilien wie der Schlingnatter zu optimieren. Reptilien brauchen warme, besonnte Felsbereiche in ihrem Lebensraum. Das Vorkommen von Schlingnattern am Hang unterhalb der Krukenburg wurde durch eine Bachelor-Arbeit nachgewiesen. Die Kosten für die Biotopflegemaßnahme trägt die Obere Naturschutzbehörde zu 100 Prozent.

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