KMK-Vorsitzende Hubig: Schüler haben ein Recht auf Bildung

Kultusminister wollen schnellstmögliche Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen

Berlin (AFP) - Die Kultusminister der Länder wollen eine schnelle Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) "bekennt sich zu ihrer Verantwortung für die Gewährleistung des Rechts auf Bildung von Kindern und Jugendlichen", heißt es dazu in einem KMK-Beschluss vom Freitag. Deshalb streben die Bildungsministerien der Länder im Interesse der Schüler "so schnell wie möglich eine Wiederaufnahme des schulischen Regelbetriebs an, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt".
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Schule unter Corona-Bedingungen in Dortmund © AFP

Die Corona-Krise habe noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass Schule viel mehr sei als Unterricht. "Es ist ein sozialer Raum, den Kinder und Jugendliche dringend brauchen", erklärte die KMK-Vorsitzende, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). "Die Kultusministerkonferenz ist sich einig: Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Bildung." Dieses Recht könne am besten in einem möglichst normalen Schulbetrieb umgesetzt werden.

Die Länderminister wollen zu ihrer nächsten Sitzung am 18. Juni Bildungswissenschaftler einladen, um deren Expertise zur Planung und Gestaltung des kommenden Schuljahres einzuholen. Wegen der Corona-Pandemie waren die Schulen seit Mitte März bundesweit geschlossen. Seit Anfang Mai findet zwar wieder Präsenzunterricht statt, jedoch in stark eingeschränktem Umfang. Viele Kinder können nur tage- oder wochenweise in die Schule gehen.

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