Letzte coronabedingte Bundeswehrunterstützung für den Landkreis beendet

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V.l.: Michael Schünemann, Oberstleutnant des Kreisverbindungskommandos Dirk Happe, Dezernentin Manuela Schäfer, Oberleutnant Florian Schmidt und Oberstleutnant Gunter Flach.

© Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Holzminden (ozm) - Es war – hoffentlich – ein Abschlusstreffen, zu dem sich Landrat Michael Schünemann und der Oberkommandeur der Pionierkaserne am Solling, Oberstleutnant Gunter Flach jetzt im Kreishaus trafen. Anlass dafür war der Abzug der letzten Bundeswehrhelfer, die im Gesundheitsamt des Landkreises während der Pandemie mitgearbeitet hatten. Für den Landrat noch einmal die Gelegenheit, an alle Helfer seinen ausdrücklichen Dank zu richten.
„Wir sind der Bundeswehr und dem Panzerpionierbataillon 1 aus Holzminden im Speziellen zu außerordentlichem Dank verpflichtet“, erklärte der Landrat bei dem Treffen, nicht ohne diesen Dank mit der Hoffnung zu verbinden, dass weitere Hilfe im Herbst nicht vonnöten sein wird. Auch Oberstleutnant Flach unterstrich, dass der jetzige Zeitpunkt noch nicht reif für eine Siegesfeier sei, sondern allenfalls ein Luftholen bedeute.
Der Kommandeur der Kaserne war mit Oberstleutnant Dirk Happe vom Kreisverbindungskommando und Oberleutnant Florian Schmidt als Vertreter für die eingesetzten Mannschaftsgrade gekommen. Der Kommandeur ließ noch einmal die vergangenen anderthalb Jahre Revue passieren. Zeitweilig habe das Panzerpionierbataillon 1 bis zu 100 Soldatinnen und Soldaten in zwei Dutzend Landkreisen im Pandemieeinsatz gehabt, im Moment seien es noch 15 Personen, die in Sachen Corona unterwegs seien. „Wer hätte gedacht, dass wir in so vielen unterschiedlichen Dingen pandemiebedingt im Inland unterwegs sein würden – aber ich muss sagen, das hat bestens funktioniert“, resümierte Flach. In Holzminden, so flach, seien seine Soldaten am liebsten eingesetzt gewesen, hier hätten sich alle sehr gut aufgehoben gefühlt.
Eine Einschätzung, die auch die zuständige Dezernentin Manuela Schäfer bestätigen konnte. Allein im Landkreis Holzminden waren Bundeswehrsoldatinnen und –soldaten unter anderem in der Kontaktnachverfolgung, als mobile Testteams, in einem Seniorenheim und im Impfzentrum unterstützend tätig. In der gemeinsamen Zeit seien da gute Teams zusammengewachsen. „Die Frage, ob dabei jemand eine Uniform angehabt hat oder nicht, spielte dabei überhaupt keine Rolle“, machte Schäfer deutlich.

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