VHS mit außergewöhnlichem Jubiläum

Männersportgruppe stellt Rekord auf

Beverungen (brbs) - Seit nunmehr 40 Jahren freuen sich etwa 20 Beverunger Männer auf montags, 19.30 Uhr.

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Die Teilnehmer der Gruppe (oben v. l.) Maik Gehrmann, Sascha Gocke, Karl Bartholome, Rexhep Dullaj, Friedel Gertzen, Bernd Nolte, Michael Busch, Bernward Waßmuth, Bernd Arndt, Thorsten Wehrmann, Axel Benkel,
(unten v. l.) Rudolf Tillmann, Adalbert Patelczyk, Heinz Fröhlich, Franz Arendes, Mefail Limani, Manfred Nostitz, Hans Böker, Bernd Hake, Willi Nolte

 

© Foto: privat

Im Jahr 1980 hatte Rudolf Tillmann die Idee, bei der Volkshochschule einen Sportkurs mit dem Ziel anzubieten, einen sportlichen Ausgleich für den anstrengenden Berufsalltag zu schaffen, bei dem auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt. Seither verging kaum ein Montag im Jahr, an dem man sich nicht traf. Intensiver Gymnastik folgte ein Ballspiel, meistens Fußball.
Seit jetzt 30 Jahren oder anders ausgedrückt unglaublichen sechzig VHS-Kursen liegt die Leitung der Gruppe bei Franz Arendes, genau wie sein Vorgänger ehemaliger Sportlehrer der Realschule Beverungen, und es hat sich außer dem Alter der Kursteilnehmer wenig geändert. Einige waren schon in den Anfängen dabei, andere sind neu dazugekommen und fühlen sich wohl. Der Ehrgeiz beim Spiel ist noch da, jedoch die Intensität hat merklich nachgelassen, auch die der Gymnastik.
Bedenkt man, dass der älteste Teilnehmer 84 Jahre ist und der jüngste 42, ist man erstaunt, dass ein gemeinsames Spiel möglich ist, bei dem nicht nur Rücksicht genommen wird, sondern bei dem es auch mal zur Sache geht.
Nicht nur die sportliche Aktivität macht die Attraktivität des Kurses aus. Heinz Fröhlich, die gute Seele des Vereins, sorgt dafür, dass kleinere Anlässe wie runde Geburtstage nicht vergessen werden und dass bei größeren wie dem jährlichen Sommer- und Weihnachtsfest angemessen gefeiert wird. Solange es die Gesundheit zulässt und es in dieser Gruppe so viel Freude bereitet, denkt noch kaum einer der Kursteilnehmer ans aufhören. Auch die, die sich nicht mehr sportlich betätigen können, sind gern gesehene Gäste, wenn mal wieder eine Feier ansteht oder bei Grillabenden oder Fahrradtouren, die regelmäßig in Willi Noltes Schrebergarten gemütlich ausklingen.

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