Mit Glanz und Gloria

Von Michael Rubisch

Warburg – Glanz und Glamour vergangener Tage lagen beim Neujahrskonzert des Warburger Kulturforums in der Luft. Das ResiDance Orchester Cassel konzertierte in diesem Jahr mit einem bunten Potpourri musikalischer Werke von Brahms „Ungarischem Tanz Nr. 5“ bis hin zu Klassikern wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen“ oder „Bel Ami“

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Das ResiDance Orchester Cassel spielte bereits im Januar 2018 im PZ.

© Foto: Rubisch

Im Jahr des 35-jährigen Bestehens des Warburger Kulturforums wagten die Organisatoren um die Vorsitzende Lena Volmert sich an ein neues Konzept für das Neujahrskonzert. Erstmalig spielte das ResiDance Orchester Cassel im gut gefüllten Pädagogischen Zentrum und eröffnete mit Tanzmusik der 1920er bis 1940er das Kulturjahr in der Hansestadt. Und das neue Konzept kam beim Publikum sehr gut an.
Wie eine kleine Zeitreise in das goldene Zeitalter muteten bereits die Kostümierungen der Musiker an. Benannt nach dem legendären „Residenz Cafe“ auf der Kasseler Königstrasse, wo in den 1920er Jahren regelmäßig zum Tanz aufgespielt wurde, trugen die Herren schicke Anzüge und die Damen prachtvolle Charleston-Kleider aus der „guten alten Zeit“. Da durfte dann auch ein legendärer Charleston „Jig Walk“ aus der Feder Duke Ellingtons nicht fehlen.
Mal beschwingt, mal temperamentvoll - das Konzert war ein absoluter Hörgenuss für Musikliebhaber. Als dann noch zu klassischen Walzerklängen von Schostakowitsch das Tanzbein geschwungen wurde, war das Publikum vollends überzeugt und spendete tosenden Beifall. Ein fantastischer Musikgenuss und grandioser Tanzabend fand so seinen Höhepunkt.

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