Mit Schlingnatter „Natti“ auf dem KinderErlebnispfad

Ottbergen (ozm) - Der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge hat im Rahmen des Projektes „KinderErlebniswelt Natur“ in Ottbergen einen Naturerlebnispfad entwickelt.

Der Pfad beginnt am Bahnhof Ottbergen und verläuft auf der sogenannten Hohlwegrunde der „Erlesenen Natur“ des Kreises Höxter. Entlang der drei Kilometer kurzen Route wurden ergänzend neue, kindgerechte Erlebnisstationen errichtet. Die Schlingnatter „Natti“ begleitet nun Klein und Groß beim Entdecken, Toben und Spielen in der Natur.
Zur offiziellen Eröffnungsfeier begrüßte Landrat Friedhelm Spieker alle geladenen Gäste sowie die Kinder der Natur-AG der Gemeinschaftsgrundschule Ottbergen. Mit den Worten „Naturschutz und Erholung sollen sich nicht ausschließen. Die Hohlwegrunde wird durch das Projekt „KinderErlebniswelt Natur“ des Naturparks um vielfältige Erlebnismöglichkeiten für Familien ergänzt und somit noch attraktiver für Besucher gestaltet“ lud der Landrat schließlich zur Wanderung ein. Voran liefen die Kinder, die mit Begeisterung die neuen Spielelemente annahmen. Sei es den Schneckenparcours, das „Tor zum Dschungel“, den Infozaun oder die Balancierschlange – „Natti“ in Übergröße sozusagen. Alles wurde von den Kindern sofort in Beschlag genommen. Zurück am Bahnhof waren sie sich einig „Wir kommen wieder!“
Für die Erwachsenen folgte im Anschluss an die Wanderung eine lockere Moderationsrunde unter der Leitung von Julia Ures am Bahnhofscafé in Ottbergen. Dort legte Eva-Maria Müller, Ortsausschussvorsitzende von Ottbergen, dar, dass es von großer Bedeutung sei, den Familien tolle Ausflugsziele an die Hand zu geben. „Draußen, in unserer wunderbaren Natur, können sich Kinder am besten austoben und gemeinsam etwas erleben“, betonte sie und fügte noch hinzu „Für Ottbergen ist auch die neue Erlebnisstation an der Nethe besonders wichtig, denn Spielmöglichkeiten am und mit Wasser finden Kinder immer super“. Die Geschäftsführerin des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge, Birgit Hübner, gab Frau Müller recht und unterstrich: „Natur tut gut! Gerade Kinder profitieren von Entdeckungstouren in Wald und Feld. Und der Naturpark ist für solche Erfahrungen in der Natur eine fantastische Kulisse.“ Vogelstimmenspiel, Schnecken-Parcours, das Tor zum Dschungel, der geschnitzte Fruchtstand des Aronstabs und vieles mehr: die Erlebnisstationen sind individuell gestaltet und an die örtliche Thematik von Ottbergen angepasst. „So vermitteln wir nebenbei spielerisch Informationen“, erklärte Birgit Hübner auf eine Frage der Moderatorin.
Der Bürgermeister von Höxter, Alexander Fischer, richtete den Blick noch weiter nach vorne und zwar auf 2023: „Für die Landesgartenschau ist es von großer Bedeutung, dass wir mit einer attraktiven Gesamtregion aufwarten können, um viele Besucher anzuziehen“. Es solle nicht nur die Kernstadt profitieren, sondern auch die angegliederten Ortschaften wie Ottbergen. Nun gebe es hier in Ottbergen mit der Hohlwegrunde und den tollen Erlebnisstationen eine „Außenstelle der Gartenschau“, die ein Besuch wirklich wert sei, warb der Bürgermeister. Auf die Frage der Moderatorin bezüglich der Nachhaltigkeit des Erlebnispfades legte Baudezernentin Frau Koch dar, dass die Installationen nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt übergehen: „Die regelmäßige Kontrolle der Spielgeräte und die Pflege des Weges werden so durch die Mitarbeiter des Bauhofs gewährleistet.“
Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Mehr Infos finden Interessierte unter www.naturpark-teutoburgerwald.de.

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