Karl-Erich Wessler legte 4635 KM mit dem Rad zurück

Mit dem Fahrrad nach Athen

Beverungen/Athen (brv) - Nach der Kuba-Rundfahrt 2017 und der Sardinien-Tour 2018, startet der Beverunger Radsportler Karl-Erich Wessler (67) mit seinem neuen Team die „Tour 2019“ , die die Gruppe bis nach Athen führte.

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Die drei Radsportler Karl-Erich Wessler (67) aus Beverungen, Herbert Stammeier (67) aus Barntrup und Heiner Kien (66) aus Groß-Gerau in Albanien zwischen Vlore und Dhermi.

© Foto: Wessler

Nach dem Motto „Den Balkan anders erfahren“ radelte Wessler aus Wehrden mit seinen Begleitern Herbert Stammeier (67) aus Barntrup und Heiner Kien (66) aus Groß-Gerau mit dem Rad durch 8 europäische Länder (Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegovina, Montenegro, Albanien und Italien). Zunächst wollte man eigentlich nach Istanbul fahren. In Thessaloniki entschieden sich die drei jedoch quasi links abzubiegen und über Tirana (Hauptstadt Albaniens) dann mit der Fähre nach Bari (Italien) überzusetzen.
Die nunmehr fünfte Großtour war bestens vorbereitet und der geplante Streckenverlauf bis Athen, ca. 3.000 Km. wurde nahezu perfekt im Zeitrahmen erreicht. Stationen der Reise waren Beverungen - Passau – Maribor – Zagreb – Sarajevo - Dubrovnik – Budva – Tirana- Himare – Konispol – Preveza - Korinth – Athen – Larisa.
„Wie in den Jahren zuvor verlebten wir nach der Ankunft in Griechenland 14 Tage Erholungsurlaub in einem vorab gemieteten Ferienhaus mit unseren Frauen, die per Flieger kamen. So hatten wir Zeit für die vielen kulturellen Stätten“, erklärte Karl-Erich Wessler.

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Ups and downs auf der Küstenstraße in Griechenland.

© Foto: Wessler


Nach der Erholung hieß das neue Ziel Rom und von dort aus immer Richtung Norden. Nach Rom wurde es dann auch spürbar kühler und durch die Zeitumstellung wurden die möglichen täglichen Radstunden weniger und weniger. So haben die drei Radsportler dann ihren Fahr-Rhythmus umgestellt (täglich rund 100 Km mit dem Rad und am Nachmittag dann hin und wieder noch 100-200 Km mit der Bahn). So ging es bis Bologna. Von dort wurde dann witterungsbedingt der Zug bis Salzburg genommen, wo sie dann den ersten Kontakt mit dem Schnee hatten. Zwar kalt aber bei sonniger Witterung erreichten sie mit dem Rad die bayrische Landeshauptstadt München. Ein erstes Bier am chinesischen Turm im Englischen Garten läutete das Finale ein. Via Bahn ging es dann bis nach Hause.  Eine harte, unvergessliche Tour ging letztlich ohne größere Probleme nach weit über 4.600 Km zu Ende.
Insgesamt haben die Radler in 54 Tagen insgesamt 4.636 Kilometer (116 Km/Tag) und mussten dabei summa summarum 38.500 Höhenmeter (962 Hm/Tag) überwinden.
„Eigentlich sollte mein Rad nach nun weit über 60.000 Km in Pension gehen aber einen so verlässlichen Partner gibt man nicht auf. So wird mein Rad auch auf der nächsten Tour 2020 noch einmal mein treuer Partner sein, wohin auch immer…“, freute sich Karl-Erich Wessler nach der überstandenen strapaziösen Reise auf kommende Projekte.

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