Sanierung der alten Förderschule abgeschlossen

Modern, funktional und vielfältig

Von Barbara Siebrecht
Steinheim – Die Planungen begannen vor vier Jahren und seit 2017 wurde gebaut. Nach und nach konnten die neuen Nutzer schon ihre sanierten Räume beziehen und nun sind die Umbaumaßnahmen abgeschlossen. Die alte Friedrich-Wilhelm-Weber-Schule wird am 16. März 2019 offiziell eingeweiht und mit einem Tag der offenen Tür ab 13 Uhr den Bürgern vorgestellt.

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Bürgermeister Carsten Torke, Thesi Meier (Planen und Bauen) und Gerd Engelmann (Fachbereichsleiter) im Künstleratelier.

© Foto: Siebrecht

Bürgermeister Carsten Torke informierte über die Fertigstellung des Kultur- und Bildungszentrums (KuBitz) das voraussichtlich einen neuen Namen erhalten wird. Der Antrag auf Umbenennung in „Friedrich-Wilhelm-Weber-Forum“, Zentrum für Kunst, Kultur und Kommunikation der Stadt Steinheim auf Vorschlag von Stadtarchivar Michael Großmann-Wedegärtner liegt dem Rat der Stadt vor. Mit den neuen Namen könnte Kontinuität für das Gebäude gewahrt werden.
„Wir haben in der Anfangsphase breit gedacht und die zukünftigen Nutzer früh in die Planungen mit einbezogen. Ein dickes Lob geht an alle, die mitgewirkt haben, auch an die Verwaltung, die drei Mammutprojekte (Kubitz, Aula und Stadthalle) bewältigte und an die Politik, die überparteilich entschied. Ohne diese Teamarbeit hätten wir das nicht verwirklichen können“, erklärte Bürgermeister Carsten Torke. 

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Die Spiellandschaft in der Stadtbibliothek

© Foto: Siebrecht


Thesi Meier (Planen und Bauen) berichtete, dass 33 Firmen, überwiegend aus der Region am Umbau beteiligt waren. Das Gebäude wurde modernisiert und mit Dämm-Putz und neuen Fenstern energetisch verbessert. Die Kosten werden zu 70 Prozent von Bund und Land (Stadtumbau West) getragen. Thesi Meier rechnet mit einer Bausumme in Höhe der veranschlagten 1,4 Millionen. Das Gebäude ist mit einem barrierefreien Zugang und einem Fahrstuhl ausgestattet worden.
Die Inneneinrichtung ist passend zum Fußboden in modernen Grautönen gehalten. Farbe zieht durch die neuen Nutzer ein. So hat die Stadtbibliothek den Kinderbereich mit einem Indianerdorf, gemalt von Künstlerin Sabine Dietrich, in ein Spielparadies zwischen Bilderbüchern verwandelt, wo die Kinder beschäftigt wind, während die Eltern in Ruhe stöbern können. Mit der Teeküche und gemütlichen Sitzecken wird die Bibliothek zum Treffpunkt. Arbeitsbereiche mit Stromanschluss für den Laptop ermöglichen Recherchen und Ausarbeitungen vor Ort z. B. für Referate in der Schule. Im Erdgeschoss hat auf 300 Quadratmetern die Musikschule ihre neue Heimat bezogen und sogar einen Konzertraum für Aufführungen bis max. 100 Zuschauern bekommen. Gleich nebenan hat die Volkshochschule ständig nutzbare Räume, die auch in den Ferien offen sind und mit neuester Präsentationstechnik ausgestattet wurden. Ein Mehrzweckraum steht für Besprechungen oder Vereinssitzungen zur Verfügung. Im Keller stehen Räume für das Stadtarchiv und die Archive des Heimatvereins und des Karnevalvereins zur Verfügung. Die Junge Kultur und das Jugendzentrum Eckpunkt sind eingezogen. Ein Künstleratelier kann von Künstlern der Region für Kurse oder eigene Werke und Ausstellungen genutzt werden. Die Flüchtlingsberatung hat im Obergeschoss ein neues Büro bekommen. „Die neuen Nutzer spiegeln uns zurück, dass sie genau das bekommen haben, was sie benötigen“, erläuterte Bernd Engelmann.
Die Bürger können sich am Samstag, dem 16. März ab 13 Uhr über die Gestaltung und die Angebote der umgewandelten Förderschule bei einem Tag der offenen Tür mit vielen (Mitmach-) Aktionen durch die Nutzer informieren. Speisen und Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

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