Sanierung Wasser-Hochbehälter in Haarbrück

Modernisierung im laufenden Betrieb

Von Peter Vössing
Haarbrück - Der Zahn der Zeit hat am 1971 erbauten Wasserhochbehälter in Haarbrück genagt. Eine Sanierung des Gebäudes war deshalb auch aus gesundheitlicher Sicht unvermeidbar.

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Sanierung des Hochbehälters: (v.l.) Hubertus Grimm (Bürgermeister), Lothar Scholle (Wassermeister), Frank Matthias (Leiter Stadtwerke) und Dominik Stromberg (Ortsvorsteher).

© Foto: Peter Vössing

Bei einem Lokaltermin stellten Bürgermeister Hubertus Grimm, Frank Matthias (Leiter der Stadtwerke), Wassermeister Lothar Scholle und Ortsvorsteher Dominik Stromberg jetzt die  ca. 560.000 Euro teuren Bauarbeiten vor.
Der Hochbehälter besteht aus zwei Wasserkammern mit je 150 Kubikmeter Trinkwasserinhalt. Versorgt werden hierüber die Ortschaften Haarbrück und Jakobsberg. Gespeist wird der Hochbehälter Haarbrück über den Brunnen Roggenthal.
Für die Versorgung der Ortschaft Haarbrück ist im Hochbehälter eine Druckerhöhungsanlage installiert. Die Kernsanierung des Hochbehälters findet im laufenden Betrieb statt, sodass die Wasserversorgung der Bevölkerung während der Zeit der Baumaßnahme gesichert ist.
Bei den beiden Wasserkammern wurde bereits die Erdüberdeckung freigelegt und die Lüftungskamine entfernt. Aktuell werden die Wasserkammern von außen gedämmt. Auf dem vorhandenen Flachdach wird ein Pultdach mit Photovoltaik-Anlage errichtet wird. Hierdurch soll ein Teil des Strombedarfes für die Pumpen im Hochbehälter gedeckt werden. In den Wasserkammern wird der Fliesenbelag entfernt und ein mineralischer Putz aufgebracht. Die Be- und Entlüftung des Hochbehalters erfolgt zukünftig durch eine neue Lüftungsanlage. Zu- und Ableitungen in die Behälterkammern werden neu aus Edelstahl installiert. Zudem werden die Zugänge und Fensteranlagen der Wasserkammern neu gestaltet.
Als voraussichtliches Bauende wurde der Oktober 2022 angepeilt.